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Spielsucht: Fahrlehrer verliert Lizenz

Koblenz. Einem angestellten Fahrlehrer, der Geld von Schülern in die eigene Tasche steckt, darf die Fahrlehrer-Erlaubnis entzogen werden. Er verfüge nicht mehr über die für den Beruf erforderliche Zuverlässigkeit, teilte das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz gestern in Koblenz mit (Az.: 6 B 11340/11.OVG)

Koblenz. Einem angestellten Fahrlehrer, der Geld von Schülern in die eigene Tasche steckt, darf die Fahrlehrer-Erlaubnis entzogen werden. Er verfüge nicht mehr über die für den Beruf erforderliche Zuverlässigkeit, teilte das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz gestern in Koblenz mit (Az.: 6 B 11340/11.OVG). Damit wurde der Antrag eines spielsüchtigen Fahrlehrers abgewiesen, der sich gegen den Widerruf seiner Lizenz durch die Stadt Mainz gewandt hatte. Der Mann habe in 85 Fällen insgesamt gut 17 000 Euro von Fahrschülern für Unterricht kassiert und dann nicht an seinen Arbeitgeber weitergeleitet, hieß es in der Urteilsbegründung des Oberverwaltungsgerichts weiter. Stattdessen habe er das Geld für eigene Zwecke ausgegeben. dpa