| 00:00 Uhr

SPD: Gemeinsame Kandidaten für neue Verbandsgemeinde

Thaleischweiler-Fröschen/Wallhalben. Dass es auch gemeinsam geht, das bewiesen die Sozialdemokraten am Freitagabend im Gasthaus Golsong in Thaleischweiler-Fröschen. 56 stimmberechtigte Mitglieder der Gemeindeverbände aus Thaleischweiler-Fröschen und Wallhalben nominierten weitestgehend geschlossen den Ortsbürgermeister von Rieschweiler-Mühlbach, Heino Schuck, zum Verbandsbürgermeisterkandidaten für die neue gemeinsame Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen-Wallhalben – und stellten auch eine gemeinsame Wahlliste für den Verbandsgemeinderat auf. glö



Im Vorfeld dieser Nominierungskonferenz hatten sich die Vorstände der beiden Gemeindeverbände getroffen, um die gemeinsame Wahlliste zu erarbeiten. Das sei "probemlos verlaufen", berichtete Ernst Hügel, Vorsitzender des Gemeindeverbandes Thaleischweiler-Fröschen. Den Wünschen des kleineren Verbandes Wallhalben (rund 60 Mitglieder) sei der größere Verband Thaleischweiler-Fröschen (etwa 150 Mitglieder) gerne nachgekommen - und so fänden sich nun auf den ersten 15 Listenplätzen gleich vier Bewerber aus der bisherigen Verbandsgemeinde Wallhalben. Dass diese gemeinsam erarbeitete SPD-Liste dem Geschmack der Mitglieder beider Gemeindeverbände entsprach, zeigte das Wahlergebnis. Bis auf drei Ausnahmen wurden die Kandidaten einstimmig nominiert.

Auch Schuck erhielt eine überwältigende Mehrheit mit 53 Ja-, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung. Er kündigte das Motto "Einen statt verneinen" für seinen Wahlkampf an. Sollte er gewählt werden, will Schuck den Verwaltungsstandort Wallhalben weiterhin nutzen. Ihm schwebt ein Bürgercenter mit Poststelle vor, zudem will er eine Fachabteilung der fusionierten Verbandsgemeinde in Wallhalben belassen. Sollte er Verbandsbürgermeister werden, will Schuck das Ortsbürgermeister-Amt in Rieschweiler-Mühlbach aufgeben.