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Sepp Semar stirbt mit 69 Jahren

Rundum erneuert und erweitert wurden im Oktober 1971 die Betriebsanlagen der Parkbrauerei. Kurz vor der Fertigstellung befand sich die nach modernsten Gesichtspunkten geplante Flaschenbierabfüllanlage. Außerdem wurde ein weiterer Keller zur Lagerung von Leer- und Vollgut eingerichtet. Mit Inbetriebnahme erwartete die Geschäftsführung eine beträchtliche Steigerung der Bierproduktion

Rundum erneuert und erweitert wurden im Oktober 1971 die Betriebsanlagen der Parkbrauerei. Kurz vor der Fertigstellung befand sich die nach modernsten Gesichtspunkten geplante Flaschenbierabfüllanlage. Außerdem wurde ein weiterer Keller zur Lagerung von Leer- und Vollgut eingerichtet. Mit Inbetriebnahme erwartete die Geschäftsführung eine beträchtliche Steigerung der Bierproduktion.

1971

Kurz vor Vollendung seines 70. Lebensjahres verstarb der Kunstmaler und Grafiker Sepp Semar. Das zuletzt von ihm verfolgte Vorhaben, im Rahmen einer Ausstellung querschnittsmäßig sein Lebenswerk Revue passieren zu lassen, konnte er somit nicht mehr realisieren. Semar hatte nicht nur in seiner Heimatstadt eine Vielzahl von Werken auch im öffentlichen Raum geschaffen, auch international hatte er Aufmerksamkeit erregt und beispielsweise in Lissabon, Rom, Stockholm oder sogar Tokio seine Arbeiten präsentiert.



Abertausende Gäste wurden bei der vierten Auflage der "Kleinen EWG-Leistungsschau" auf dem kleinen Exe gezählt. Sie stand unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministers für Wirtschaft und Verkehr, Heinrich Holkenbrink, der sich auch in das Goldene Buch der Stadt eintrug. Besondere Attraktionen am Eröffnungstag waren Starts von Heißluftballons sowie Hubschrauberrundflüge über Zweibrücken. Begonnen wurde mit den ersten Arbeiten in Sachen Weihnachtsgeschäft.

Die Illumination der Innenstadt sollte noch reichhaltiger ausfallen als in den Vorjahren. Ende Oktober waren die Montagearbeiten in der Hauptstraße bereits voll im Gang. Bis zur Stadteinfahrt von der Gottfried-Daimler-Brücke her wurden mehrere Kilometer Lichterketten installiert. Besonderer Clou waren die überdimensionalen Schneeflocken, die mit ihrem Neonlicht Kundschaft in die Stadt locken sollten. Die Werbegemeinschaft als Initiator und das Stadtbauamt, das die Arbeiten erledigte, kündigte das "Licht-an-Fest" für den 20. November an.

In neuem "Outfit" erschien der Merkur: Die Heimatzeitung präsentierte sich in größerem Format, was bei den Lesern positive Aufnahme fand. Neu war auch die enge Kooperation mit der Saarbrücker Zeitung. Im Hintergrund dieser Partnerschaft stand die Auflösung der "Arbeitsgemeinschaft pfälzischer Heimatzeitungen", welcher der Merkur bisher angehört hatte.