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Seenotkreuzer wird nun ins Museum gefahren

Duisburg/Speyer. Der Seenotkreuzer "John T. Essberger" hat auf dem Weg ins Technik Museum Speyer den anstrengenden Teil hinter sich. Während das Schiff den ersten Abschnitt der Reise aus eigener Kraft auf dem Rhein absolvieren musste, wird es von nun an gefahren. Gestern wurde das 44 Meter lange Schiff in Duisburg mit einem Spezialkran auf einen Schwimmponton verladen

Duisburg/Speyer. Der Seenotkreuzer "John T. Essberger" hat auf dem Weg ins Technik Museum Speyer den anstrengenden Teil hinter sich. Während das Schiff den ersten Abschnitt der Reise aus eigener Kraft auf dem Rhein absolvieren musste, wird es von nun an gefahren. Gestern wurde das 44 Meter lange Schiff in Duisburg mit einem Spezialkran auf einen Schwimmponton verladen. Auf diesem soll es nun in den kommenden Tagen den Rhein aufwärts geschippert werden. Für den Seenotkreuzer ist das Wasser im Fluss zu niedrig.Aber auch für den Transport auf dem Ponton muss der Rhein mindestens 1,50 Meter tief sein. "Momentan sieht es gut aus", sagte eine Sprecherin des Museums. Am Freitag soll das Schiff Speyer erreichen. Am Samstag soll es dann auf einem Tieflader ins Museum gebracht werden. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hatte das 1975 gebaute Schiff im Frühjahr ausgemustert. dpa