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Schwarze Husaren erhoffen sich Aufwind trotz Schwierigkeiten

Kleinsteinhausen. Die Mitglieder des Musikvereins Schwarze Husaren Kleinsteinhausen trafen sich dieser Tage zu ihrer Mitgliederversammlung. Die Vorsitzende Miriam Schäfer bedankte sich bei den anwesenden Mitgliedern für die Unterstützung im ersten Jahr ihrer Amtszeit. Sie berichtete von einem ereignisreichen Jahr 2011, wobei besonders der Besuch der Kanadier hervorzuheben war

Kleinsteinhausen. Die Mitglieder des Musikvereins Schwarze Husaren Kleinsteinhausen trafen sich dieser Tage zu ihrer Mitgliederversammlung. Die Vorsitzende Miriam Schäfer bedankte sich bei den anwesenden Mitgliedern für die Unterstützung im ersten Jahr ihrer Amtszeit. Sie berichtete von einem ereignisreichen Jahr 2011, wobei besonders der Besuch der Kanadier hervorzuheben war. Als Highlight ist wohl das Konzert in der vollbesetzten katholischen Kirche in Großsteinhausen zu sehen, aber auch Ausflüge an Rhein und Mosel sowie die Geselligkeit beim Dorffest in Kleinsteinhausen und beim Grillfest wurden gebührend gefeiert. Miriam Schäfer bedauerte, dass man in diesem Jahr schon zum zweiten Mal eine Konzertreise nach Spanien geplant habe und diese wiederum mangels Teilnahme absagen musste.Der Dirigent und zweite Vorsitzende Erich Gingrich zeigte sich äußerst unzufrieden, was den Probebesuch betrifft. Die Leistung stagniere zurzeit, es gehe nicht vorwärts. Mit großer Mühsal und Plage würden zurzeit neue Werke einstudiert, ein Muttertagskonzert stehe demnächst an, und es sei noch kaum ein Licht am Horizont. Gingrich sah den Knackpunkt bei den jungen Schülern und Studenten, die viel Stress in der Schule haben, denen man daher keinen Vorwurf machen könne. 15 Auftritte wurden absolviert, bei denen häufig Aushilfen von anderen Vereinen gebraucht wurden.

Jugendorchester im Aufbau



Zurzeit ist ein Jugendorchester im Aufbau, jedoch sind keine Mitwirkenden aus Kleinsteinhausen dabei. Ein Trompetenschüler aus Kleinsteinhausen, der aber derzeit noch nicht in das Jugendorchester integriert werden kann, wird von Gingrich unterrichtet. Zwecks Werbung von neuen Musikern wurde beim Schulfest in Bottenbach ein Auftritt absolviert und eine Instrumentenkunde durchgeführt. Dies führte jedoch zu keiner Resonanz. Gingrich hoffe trotz der weniger rosigen Aussichten auf einen Aufwärtstrend in der Zukunft und berichtet von mehreren Veranstaltungen, wie dem anstehenden Muttertagskonzert und einem vierstündigen Auftritt in Stelzenberg, die zu absolvieren sind. Trotz des Kanadabesuchs im vergangenen Jahr, der die Vereinskasse stark beanspruchte, konnte die Kassiererin noch ein leichtes Plus vermelden. red