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Schilder verschwunden
Schöner Markt mit Park-Problemen

 Der Martinshöher Landmarkt ist erneut zu einem Renner geworden. Viele Besucher kamen in den Ort um zu schauen, zu kaufen und sich zu amüsieren.
Der Martinshöher Landmarkt ist erneut zu einem Renner geworden. Viele Besucher kamen in den Ort um zu schauen, zu kaufen und sich zu amüsieren. FOTO: Norbert Schwarz
Martinshöhe. Tausende Besucher strömten am Wochenende zum Landmarkt in Martinshöhe.

Der Landmarkt in Martinshöhe bleibt weiterhin in der Erfolgsspur. Zur dritten Neuauflage strömten die Besucher scharenweise herbei. Mehr als 70 Marktbeschicker konnten die Markt- Organisatoren Maria Gemmel-Laborenz gemeinsam mit Ehegatte Heinz für den bunten Markt gewinnen, Dabei nahmen nicht wenige längere Anfahrtswege in Kauf, wie die Alpakazüchter Spengler-Brand und Schuch aus dem Hunsrück beweisen. Mit ihrem Produkten und insbesondere den Tieren sorgten sie beim 3. Landmarkt für viel Aufsehen und hatten insbesondere bei Kindern und deren Eltern einen Stein im Brett.

„Wir sind zufrieden, zu verbessern gibt es bei jedem großen Event etwas, doch wenn Händler bei der Abreise zu uns kommen und sich extra für die beiden Ausstellungstage bedanken, dann will das was heißen,“ sagt Maria Gemmel-Laborenz im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur noch am Sonntagabend in den frühen Abendstunden, wo sie zusammen mit Heinz den Schulhof nach „Zigarettenkippen“ absucht. „Wir organisieren ja den Landmarkt für die Ortsgemeinde, bekommen dafür auch das Gelände der Grundschule zur Verfügung gestellt und sind selbstverständlich schon von uns aus bestrebt, den Platz frei von jedwedem Unrat zurückzugeben.“. Letztes Jahr noch war der Bereich vor Kirche und Rathaus Ausstellungsgelände. Damals gab es Beschwerden wegen Verkehrsbehinderungen. Diesmal war die Marktfläche allein auf den Bereich Dorfplatz bis hinunter zur Grundschule an der Schulstraße begrenzt. Doch in Zweibrücker Straße, Felsackerstraße, Schulstraße und selbst am Buchenweg parkten die Besucher links und rechts der Fahrbahn, war ein Durchkommen nur mit großer gegenseitiger Rücksichtnahme möglich. Dazu die Marktorganisatoren: „Beim Buchenweg gab es ausreichend Parkgelände. Wir hatten große Hinweisschilder gefertigt, doch die sind leider teilweise abgehängt oder gar zerstört worden. Wir gehen aber davon aus, dass im nächsten Jahr, wenn die Langgasse keine Baustelle mehr ist, sich die Situation weiter entspannen wird“, sagt Heinz Laborenz, für den sich der große Werbeaufwand voll und ganz rentierte.

Das Angebot des Landmarktes reichte von selbstgefertigter Seife bis hin zum feinen Likör, über den hausgemachten Schinken bis zur riesigen Auswahl an Kleidern, Hausschürzen und ähnlichem. Für Magen- und Gaumengenüsse war gleichfalls in reichlichem Maße gesorgt. Mit großem „Dr. Wurst“-Banner warben die Sozialen Dienste aus Martinshöhe. Deren Standort im Schulhofbereich der Grundschule war Dreh- und Angelpunkt für viele Marktbesucher – und das nicht allein wegen des verlockenden Duftes der handgemachten Dampfnudeln. Für die musikalische Unterhaltung war gleichfalls an beiden Tagen gesorgt, viel Lob erhielten die Schoppensänger aus Vogelbach, die 13-jährige Lara als Alleinunterhalterin mit Saxophon wie auch Drehorgelmann Herbert Göttel, der einmal mehr für krebskranke Kinder von der Uniklinik in Homburg die Drehorgel leierte und dem bunten Treiben eine besondere Note verlieh.