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Schmuckstück für die Fußballer

 Jägersburg verfügt über einen herrlichen Kunstrasenplatz. Foto: dpa
Jägersburg verfügt über einen herrlichen Kunstrasenplatz. Foto: dpa
Jägersburg. Der FSV Jägersburg hat Grund zum Feiern: Am kommenden Samstag, 22. September, wird der Verein seinen neuen Kunstrasenplatz offiziell für den Spielbetrieb freigeben

Jägersburg. Der FSV Jägersburg hat Grund zum Feiern: Am kommenden Samstag, 22. September, wird der Verein seinen neuen Kunstrasenplatz offiziell für den Spielbetrieb freigeben. Mit dem FSV feiern ab 14 Uhr im Alois-Omlor-Sportpark Oberbürgermeister Karlheinz Schöner, Landrat Clemens Lindemann sowie Vertreter des Stadtverbands für Sport, der Sportplanungskommission und des Innen- und Sportministeriums sowie die großen Sponsoren, die den Verein beim Bau der Sportanlage unterstützt haben. Dies teilt der Verein mit. Die Geschichte des Kunstrasenplatzes, die der Vereinsvorsitzende Harald Schwind erzählt, ist auf den ersten Blick eine kurze.Nachdem die Entscheidung gefallen war, aus Finanzierungsgründen den ursprünglich für 2015 geplanten Neubau auf 2012 vorzuziehen, erteilte der Verein im Januar den Bauauftrag an die entsprechende Firma.

Am 5. März begannen die Erdarbeiten, Anfang August waren die Arbeiten - auch die Parkflächen waren erweitert worden - abgeschlossen. Der FSV hatte ein neues Schmuckstück. Auf den zweiten Blick ist die Geschichte des Jägersburger Kunstrasenplatzes doch eine längere.

Vor zwölf Jahren, nach Fertigstellung des neuen Rasenplatzes, begann der FSV mit dem Bau eines Hartplatzes als Trainings- und Ausweichmöglichkeit. "Uns Verantwortlichen wurde schnell klar, dass das nur eine Zwischenlösung sein konnte", erinnert sich Schwind heute.



Über 400 000 Euro

Der sportliche Erfolg der ersten Fußballmannschaft, die große Frauen- und Mädchenabteilung und nicht zuletzt die Diskussion und der Ärger darüber, wer den Rasenplatz benutzen darf und wer auf den Hartplatz muss - das alles führte zu ersten Überlegungen, den Hartplatz zu einem Kunstrasenspielfeld umzubauen. Nachdem die Überlegungen ausgereift waren und geklärt war, dass es Zuschüsse vom Stadtverband für Sport, von der Stadt Homburg und von der Sportplanungskommission geben würde, konnte der Neubau in die Tat umgesetzt werden.

Insgesamt habe der Kunstrasenplatz "deutlich über 400 000 Euro gekostet", sagt Schwind. Und der Neubau wäre noch teurer geworden, hätte der Verein nicht Teile der Infrastruktur des alten Hartplatzes weiter nutzen können. Dazu zählt Schwind den rund 100 Meter langen Zaun, die Flutlichtanlage, die Beregnungsanlage, den Ballfangzaun, die Barrieren oder den Verbundsteinweg.

Um die Investition zu stemmen, baute der Verein auf seine Sponsoren und auf den neuen Förderverein, dessen Ziel es nach eigenen Angaben ist, optimale Wettkampf- und Trainingsbedingungen für die aktiven Abteilungen des FSV Jägersburg zu schaffen. Mit der Fertigstellung des Kunstrasenplatzes hat der Förderverein ein erstes Etappenziel erreicht.

Um die finanzielle Belastung in den Griff zu bekommen, seien der FSV und sein Förderverein aber weiter auf die Unterstützung von Sponsoren angewiesen, so Harlald Schwind weiter. red