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Schlusspunkt unter Projekt Dorfplatz

Der Bereich bei Rathaus, Kirche und Pfarrhaus soll neu gestaltet werden. Foto: Norbert Schwarz
Der Bereich bei Rathaus, Kirche und Pfarrhaus soll neu gestaltet werden. Foto: Norbert Schwarz FOTO: Norbert Schwarz
Martinshöhe. Der Einweihungstermin für den neuen Dorfplatz steht fest. Doch damit sind die Arbeiten an der neuen Dorfmitte noch nicht abgeschlossen. Jetzt ist der Bereich vor dem Rathaus, Kirche und Pfarrhaus an der Reihe. Norbert Schwarz

Die Weichen für die feierliche Einweihung des neuen Dorfmittelpunktes in Martinshöhe sind gestellt. Über die Pfingstfeiertage wird das der Fall sein, soll die Bevölkerung mit einem Riesenfest das gelungene Werk feiern. Ein Schlusspunkt unter das Projekt Dorfplatz soll jetzt mit der städtebaulichen Gestaltung des gegenüberliegenden Bereiches, dem Gelände vor Rathaus, Kirche und Pfarrhaus, gesetzt werden. Nach einer überschlägigen Kostenermittlung werden dafür nochmals Kosten von über 100 000 Euro fällig. Die Gemeinde rechnet auch bei dieser Maßnahme mit einer hohen Förderung durch das Land.

Es seien schon viele Anstrengungen unternommen worden, um den fließenden Fahrzeugverkehr innerhalb der Ortsdurchfahrt zu verlangsamen, sagt Ortsbürgermeisterin Barbara Schommer und erinnert daran, dass bisher solche Anträge an den Landesbetrieb Mobilität in Kaiserslautern nicht von Erfolg gekrönt waren. Schommer: "Weder Tempo 30 bei Kirche und Rathaus noch eine Fahrbahnverengung oder ähnliche Maßnahmen sind genehmigt worden. Dabei wird dieser Bereich seit dem neuen Dorfplatz viel von Kindern und älteren Menschen genutzt. Fußgänger nehmen das Angebot der Verbindung zum Unterdorf an. Das sind Kinder und Schüler ebenso, wie ältere Menschen. Da müssen wir einfach für eine Verkehrssicherheit sorgen."

Mit Guido Zickgraf engagierte die Gemeinde jetzt einen Architekten, der gerade bei der innerstädtischen (-dörflichen) Gestaltung sich einen Namen machen konnte. Zickgraf schlug nunmehr im Ortsgemeinderat die Neugestaltung der gegenüberliegenden Straßenseite beim Dorfplatz vor. Dabei ist das Verlegen des Bushaltepunktes beim Rathaus ein Fixpunkt gewesen. Barbara Schommer dazu: "Wenn hier zwei Linienbusse halten würden, dann gäbe es einen richtigen Verkehrsstau. Deshalb soll der Haltepunkt vor dem Rathaus weg und in westliche Richtung verlegt werden. Der Haltepunkt mit Unterstellmöglichkeit käme ganz an den Grundstücksanfang des Kirchengrundstücks beim Pfarrhaus. Pflasterstreifen sollen zudem optisch die Fahrbahn einengen, die dann nur noch eine asphaltierte Breite von 4,50 Metern hätte. Der gesamte Vorbereich vor Pfarrhaus, Kirche und Rathaus würde zudem durch neue Parkplätze, zusätzliches Grün und der Neugestaltung des Haltepunktes eine Aufwertung bekommen. Weil die Gemeinde dazu Eigentum der Kirche (Boden) beanspruchen muss, waren Gespräche mit dem Pfarrverwaltungsrat notwendig. Die Ortsbürgermeisterin erklärte, dass von diesem bereits "grünes Licht" gekommen sei.



Der Grundsatzplanung wurde mehrheitlich zugestimmt. Es gab vier Nein-Stimmen und eine Stimmenthaltung.