| 00:00 Uhr

Rosenkopf muss für LED-Lampen 30 000 Euro selbst zahlen

Rosenkopf. Rund 50 000 Euro investiert die Ortsgemeinde Rosenkopf in die Umstellung von Quecksilberdampfleuchten auf LED-Licht. Innerhalb weniger Jahre sollen sich die Kosten amortisiert haben. Die Pfalzwerke erneuern die Lampen. cos

Ab dem kommenden Jahr gibt es für die Quecksilberdampfleuchten bei den Straßenlampen keine Leuchtkörper mehr. Der Vertrieb wird nach dem geltenden EU-Recht unzulässig, allein aus Lagerbeständen könnten noch Ersatzleuchten beschafft werden. Doch zu einer solchen Lagerhaltung hat sich die Pfalzwerke Netz-AG nicht entschlossen. Deshalb wird derzeit landauf, landab die Straßenbeleuchtung modernisiert. Zumal der Bund zu solchen Maßnahmen 20 Prozent Zuschuss gewährt. Ein zusätzlicher Anreiz, der auch für die Ratsmitglieder von Rosenkopf verfänglich gewesen ist.

Irgendwann wird ohnehin das Aus für diese umweltschädliche Straßenbeleuchtung mit Quecksilber kommen, stellte Ortsbürgermeister Jürgen Plagemann jetzt im Gemeinderat fest und verwies auf die sehr umfänglichen Diskussionen bei der Frage: "Machen wir da mit oder nicht?". Abgerungen haben sich die Ratsmitglieder die Entscheidung, denn immerhin sind rund 30 000 Euro der Gesamtinvestition nicht förderfähig. Das bedeutet, die Gemeinde muss für diese Kosten alleine aufkommen. Trotzdem war das Gremium jetzt einstimmig dafür, dass der Pfalzwerke Netz-AG Auftrag erteilt wird, die gesamte innerörtliche Straßenbeleuchtung zu sanieren. Gemeinde und Grundstückseigentümer kommen für die Kosten nach Abzug des Zuschussbetrages auf.

Bei der Prüfung durch das Rechnungs- und Prüfungsamt der Kreisverwaltung Südwestpfalz für die Jahre 2005 bis 2009 waren kleinere Verfehlungen beanstandet worden. Die Verwaltung teilte nunmehr mit, dass sämtliche Prüfungserinnerungen ausgeräumt sind.

Der "Krumme Weg" am Ortsrand soll eine neue Entwässerungsrinne bekommen. Die Rinne wird gepflastert. Der Rat stimmt für das Vorhaben, die Kosten übernimmt die Jagdgenossenschaft.

Der anfallende Grünschnitt bereitet der Gemeinde Sorge. An bestimmten Wochenenden soll deshalb die sofortige Verwertung von Hecken, Abschnitten und ähnlichem Gartenabfall möglich sein. Die Ratsmitglieder sind sich sicher, dass dieses Angebot angenommen wird und es dadurch zu einer grundlegenden Entspannung kommt.