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Riedelberger Straße wird erneuert

 Vor dem Beschluss schauten sich die Großsteinhauser Ratsmitglieder die Schäden am Riedelberger Weg an. Dieser wurde anschließend ins Ausbauprogramm des Ortes aufgenommen. Foto: cos
Vor dem Beschluss schauten sich die Großsteinhauser Ratsmitglieder die Schäden am Riedelberger Weg an. Dieser wurde anschließend ins Ausbauprogramm des Ortes aufgenommen. Foto: cos
Großsteinhausen. Die Riedelberger Straße in Großsteinhausen soll als nächster Straßenzug ins innerörtliche Straßenausbauprogramm aufgenommen und ausgebaut werden. Dafür hat sich gestern Abend der Gemeinderat einstimmig entschieden. Dem Ingenieurbüro Jürgen Wolf aus Kaiserslautern wurde der Auftrag zur Kostenschätzung übertragen Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Schwarz

Großsteinhausen. Die Riedelberger Straße in Großsteinhausen soll als nächster Straßenzug ins innerörtliche Straßenausbauprogramm aufgenommen und ausgebaut werden. Dafür hat sich gestern Abend der Gemeinderat einstimmig entschieden. Dem Ingenieurbüro Jürgen Wolf aus Kaiserslautern wurde der Auftrag zur Kostenschätzung übertragen. Liegt diese vor und kann die Gemeinde mit einer finanziellen Hilfe des Landes für den Straßenausbau rechnen, sollen die weiteren Ingenieurleistungen vergeben und das Projekt ausgeschrieben werden. Leicht haben sich die Ratsmitglieder ihre Entscheidung nicht gemacht. Erst schauten sich alle vor Ort jene Straßenzüge genau an, die für einen Ausbau infrage kämen. "Steigweg, Friedhofstraße, Langgartenweg und Riedelberger Weg, sie alle müssten erneuert werden. Doch dafür haben wir nicht die Mittel. Deshalb schlage ich den Ausbau des Riedelberger Weges vor, weil dieser Straßenzug die stärkste Verkehrsfrequentierung vorzuweisen hat und vom Schadensumfang ins Gesamtbild passt." Der Einschätzung von Ortsbürgermeister Volker Schmitt schlossen sich auch die übrigen Ratsmitglieder an. Klaus Grünfelder erinnerte dabei auch an bestimmte Engstellen, wie etwa an der ehemaligen Bäckerei Ewig. Schmitt will Gespräche mit den Anliegern führen. Beim Ausbau des Lindenweges habe das alles bestens geklappt. "Wir sind auf die Mithilfe der Grundstückseigentümer angewiesen. Einen Bürgersteig auf fremdem Grund und Boden, das sollte keine Gemeinde dulden." Ob der Riedelberger Weg auf gesamter Länge in einem Arbeitsgang ausgebaut werden kann, machten die Ratsmitglieder von der noch ausstehenden Kostenschätzung abhängig. Gemeinde und Bürger müssen für die Kosten aufkommen. Großsteinhausen hatte vor Jahren bereits die Einführung des wiederkehrenden Beitrages beschlossen und der Lindenweg war die erste Dorfstraße, die nach diesem Beitragsschema ausgebaut wurde.