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RFV Zweibrücken neu aufgestellt

 Die von den beiden Vereinsvorsitzenden, Alexander Kölsch und Therese Willmen, geehrten Sportler des RFV Zweibrücken. Foto:cvw
Die von den beiden Vereinsvorsitzenden, Alexander Kölsch und Therese Willmen, geehrten Sportler des RFV Zweibrücken. Foto:cvw
Zweibrücken. In seiner Jahreshauptversammlung am Montagabend hat der Reit- und Fahrverein Zweibrücken den alten Vorstand im Amt bestätigt. Alexander Kölsch und Therese Willmen bilden weiterhin den Vorsitz. Von Merkur-MitarbeiterinCordula von Waldow

Am Ende seiner ersten Legislaturperiode vermeldete der neue Vorstand des RFV Zweibrücken bei seiner Jahreshauptversammlung ein fünfstelliges Guthaben, das der Verein nach dem ersten Amtsjahr am 31. Dezember 2012 auf dem Konto hatte. "Ein historisches Plus", beglückwünschte Kassenprüfer Klaus Oberle den Verein. Der Bänker im Ruhestand gehört dem RFV seit Jahrzehnten an.

Rund 40 der knapp 140 Mitglieder wählten einen neuen Vorstand, nachdem der alte einstimmig entlastet war. Mit dem Leiter des Landgestüts, Alexander Kölsch und der Leiterin der Besamungsstation, Therese Willmen, bestätigten die Mitglieder ihre Vorsitzenden. Ausbilder Andreas Rubly hatte die Kasse bereits kommissarisch von der ausgeschiedenen Cordula Riefer übernommen und wurde jetzt offiziell auf diesen Posten gewählt. Die Schriftführung übernimmt Kathrin Kessler-Sutter.

Zum Zeichen dafür, dass der Traditionsverein sich wieder vermehrt der Jugendarbeit widmen will, installierte er mit der 18-jährigen Laura Lehmann eine Jugendwartin. Das Beisitzer-Trio besteht nach wie vor aus Anne Oberle und dem ehemaligen Chefbereiter des Landgestüts, Hans-Günter Klein, sowie neu Dagmar Neumann. Dafür haben sich Ehrenpräsident Jürgen Lambert und der ehemalige Vorsitzende, Reiner Wildt, aus der Vorstandsarbeit zurückgezogen.

"Zwei Jahre haben wir aufgeräumt und neu geordnet, jetzt können wir loslegen", versprach der neue alte Vorsitzende. In seinem Rückblick betrachtete er dabei gleich die Binale 2012/13.

Einmalige Spenden für das große Märzturnier 2012 hätten zu dem positiven Jahresergebnis geführt. Im laufenden Kalenderjahr seien die Spenden um die Hälfte geschrumpft, Heizkosten sowohl im März als auch in dem wegen der Witterung nur mäßig besuchten Winterturnier 2012 sehr hoch gewesen. "Darum haben wir dieses Turnier auf Anfang September 2014 und damit ins Freiland verschoben", so Kölsch.

Auch den Ausfall des sonntäglichen Schauprogramms zu den vor fast 30 Jahren installierten Pferdetagen im August begründete er mit mangelnden Teilnehmern und alternativ hohen Kosten für die Stadt. "Früher haben sich zu den Pferdetagen alle Vereine der Umgebung mit ihren verschiedenen Vorführungen ehrenamtlich präsentiert", erinnerte er. Es mache jedoch keinen Sinn, dass die Stadt jetzt für teures Geld professionelle Schaunummern einkaufe, um ein respektables Programm zusammenzustellen. Fohlen-Championat und Bezirksstutenschau der Zuchtverbände blieben auf jeden Fall erhalten.