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Rat stimmt unter Bedingungen Hochwasserschutzkonzept zu

Althornbach. Sicher ist sicher, sagten sich gestern Abend die Althornbacher Ratsmitglieder, als Ortsbürgermeisterin Ute Klein das bereits vor Wochen offiziell vorgestellte Hochwasserschutzkonzept (wir berichteten) für die Klosterstädter präsentierte Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Schwarz

Althornbach. Sicher ist sicher, sagten sich gestern Abend die Althornbacher Ratsmitglieder, als Ortsbürgermeisterin Ute Klein das bereits vor Wochen offiziell vorgestellte Hochwasserschutzkonzept (wir berichteten) für die Klosterstädter präsentierte. Grundsätzlich gehe die Planung in Ordnung, betonte die Ortsbürgermeisterin, schlug aber dem Rat zur Zustimmung eine Bedingung vor, welche die zeitliche Abfolge der Ausführungen der vorgesehenen Schutzmaßnahmen zur Folge hat. Klein: "Dann kann uns nichts passieren, sonst saufen wir ab."Beim Kirschbacher Hof, an der Brücke der K 13, soll ein Retentionsraum für 80 000 Kubikmeter Wasser geschaffen werden, so die Planung. Gleichzeitig gibt es beim Zusammenfluss von Hornbach an der aus dem benachbarten ankommenden Schwalb eine ganz wesentliche Änderung, welche die Hornbacher schon seit Jahrzehnten fordert. Regelrecht rechtwinkelig treffen die beiden Gewässer aufeinander. Der Rückstau brachte in der Vergangenheit deshalb vor allem die Überschwemmungen im Zinsel und den angrenzenden Bereichen. Neben Vertiefungsarbeiten bei der historischen Zinselbrücke soll dort auch der Zusammenfluss wassertechnisch neu gestaltet werden. Daneben sind noch Schutzmaßnahmen im Bereich von Hundeplatz und Kläranlage vorgesehen. Klein erinnerte an die Flutmulde, für welche der Radweg auf dem alten Bahndamm der früheren Hornbachtalbahn unterbrochen wird. Alledem stimmen die Ratsmitglieder zu. Nur, bevor die baulichen Veränderungsmaßnahmen in Hornbacher Schutzbereich vorgenommen werden, fordert der Ortsgemeinderat von Althornbach den fertigen Retentionsraum beim Kirschbacher Hof. Der Rat stimmte einer solchen Bedingung zu, die nicht die Planung, dafür aber die zeitliche Abwicklung ganz entscheidend tangiert. Noch nicht fertig ist die Planung für Hochwasserschutzmaßnahmen in Althornbach. "Daran arbeitet noch das Büro Dilger", versicherte die Ortsbürgermeisterin.

Zum Sitzungsbeginn verpflichtete Ute Klein Stefan Christmann vom Bürgerblock als neues Ratsmitglied. Er ist bisher einziger Nachrücker für die zurückgetretenen vier Ratsmitglieder um Mathias Lang.Foto: pm