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Radfahren für gutes Klima

Zweibrücken. . Radfahren ist nicht gleich Radfahren. In der einen Stadt laden unzählige Wege die Pedalritter ein, eine Runde nach der anderen zu drehen. In anderen Städten dagegen kämpfen sie zwischen Blechkolonnen um Raum für ihr Gefährt - und bisweilen sogar ums Überleben. djd

Wie die aktuellen Radfahrbedingungen in den Städten sind, möchte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) nun ermitteln und wendet sich gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr in einem Online-Fragebogen an alle deutschen Fahrradfans.

Wie oft fahren Sie Fahrrad? Vor allem in der Freizeit oder auch auf alltäglichen Wegen? Wie ist das Fahrrad- und Verkehrsklima in der Stadt? Wie steht es um die Sicherheit? Wie oft werden Fahrräder gestohlen? Sind die Radwege schmal und holprig oder angenehm breit? Wie gut ist was mit dem Fahrrad zu erreichen? Mit einer ausgiebigen Frageliste erkundet der ADFC das Befinden der Radfahrer innerhalb ihrer Heimatstadt bis ins Detail.

Zum sechsten Mal wird der Fahrradklima-Test durchgeführt und gilt als die größte Befragung zu diesem Thema weltweit. Über 80 000 Menschen nahmen das letzte Mal teil, 332 Städte wurden ausgewertet. Mitmachen kann jeder, egal wie oft und zu welchem Zweck er sein Fahrrad benutzt. Zu finden ist er auf www.fahrradklima-test.de .

Ziel ist, den Gemeinden Impulse zu geben für bessere Radfahrbedingungen in ihrer Stadt. Nicht ohne Grund. ADFC-Geschäftsführer Burkhard Stork: "Das Fahrrad boomt als modernes urbanes Verkehrsmittel. Viele Städte haben sich in den vergangenen Jahren auf den Weg gemacht, fahrradfreundlicher und dadurch lebenswerter zu werden." Noch bis 30. November 2014 kann man den Fragebogen ausfüllen. Die Ergebnisse werden 2015 veröffentlicht.