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R7-Takt würde bei Bahn-Konkurrenz wohl ausgedünnt

Zweibrücken. Die Saar-Pfalz-Bus GmbH erwartet, dass eine Reaktivierung der Bahnstrecke Zweibrücken-Homburg "sicher Auswirkungen auf den Takt" ihrer Regionalbuslinie R7 haben werde, "der dann voraussichtlich ausgedünnt wird". Das schreibt die Saar-Pfalz-Bus-Betriebsleiterin Sabine Klär auf Merkur-Anfrage

Zweibrücken. Die Saar-Pfalz-Bus GmbH erwartet, dass eine Reaktivierung der Bahnstrecke Zweibrücken-Homburg "sicher Auswirkungen auf den Takt" ihrer Regionalbuslinie R7 haben werde, "der dann voraussichtlich ausgedünnt wird". Das schreibt die Saar-Pfalz-Bus-Betriebsleiterin Sabine Klär auf Merkur-Anfrage. Klär betont aber auch: "Die R7 verbindet auf ihrem Linienweg die Orts-/Stadtteile miteinander und ist somit eine wichtige und gut angenommene Verbindung entlang des Linienweges Homburg und Zweibrücken. Die Start-Ziel-Relation ist nicht überwiegend Homburg-Zweibrücken. Aus unserer Sicht kann und sollte die Busverbindung nicht gänzlich ersetzt werden."Klär wies Gerüchte zurück, die R7 sei die einzige profitable Linie des Unternehmens: "Nein, die Saar-Pfalz-Bus betreibt viele Linien eigenwirtschaftlich. In Linienbündeln betrachtet finanzieren ,gute' Linien die ,schlechten' Linien und sorgen somit für einen Ausgleich. Die R7 ist eine gute Linie (hier wird kein Zuschuss benötigt) und liefert somit einen positiven Beitrag bei der Finanzierung der RegioBus-Linien."

Ob allerdings überhaupt jemals wieder Züge zwischen Zweibrücken und Homburg rollen, steht noch in den Sternen. Zumal sich Rheinland-Pfalz und das Saarland - trotz weitreichender Angebote aus Mainz (wir berichteten) - über die Finanzierung immer noch nicht einig sind. Mit Spannung erwartet wird deshalb das Ergebnis der neuen Machbarkeitsstudie, die das saarländische Verkehrsministerium in Auftrag gegeben hat - aber laut Auskunft aus Saarbrücken immer noch nicht vorliegt. lf



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