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Prozessauftakt: Vater bestreitet sexuellen Missbrauch der Tochter

Saarbrücken. Ein 50 Jahre alter Familienvater muss sich seit gestern wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs in mehr als 150 Fällen vor dem Saarbrücker Landgericht verantworten. Tatopfer soll die eigene Tochter gewesen sein. Wolfgang Ihl

Laut Anklageschrift haben die Übergriffe angefangen, als das Mädchen nach der Scheidung der Eltern im Alter von sechs Jahren übers Wochenende zu Besuch beim Vater war. Die sexuellen Handlungen sollen sich über die Jahre bei den Besuchen immer weiter gesteigert haben, bis das Mädchen 15 Jahre alt war. Dann habe sich die Schülerin offenbart und Anzeige erstattet.

Der Angeklagte weist die Vorwürfe zurück und betonte gestern zum Prozessauftakt, dass er sich dem Kind nie sexuell genähert habe. Er habe immer ein gutes Verhältnis zu seiner Tochter und auch deren Freundinnen gehabt, die oft übers Wochenende zu Besuch gewesen seien.