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Prozess um Mord an Georgiern

Frankenthal. Für den Frankenthaler Prozess um den gewaltsamen Tod dreier Georgier (wir berichteten) sind bislang 15 Verhandlungstage vorgesehen. Der vorerst letzte Termin ist danach für den 16. Februar anberaumt. Der Beginn ist weiterhin für den 10. November vorgesehen

Frankenthal. Für den Frankenthaler Prozess um den gewaltsamen Tod dreier Georgier (wir berichteten) sind bislang 15 Verhandlungstage vorgesehen. Der vorerst letzte Termin ist danach für den 16. Februar anberaumt. Der Beginn ist weiterhin für den 10. November vorgesehen.In dem Fall sind zwei Männer - darunter ein ehemaliger V-Mann des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz - wegen gemeinschaftlichen Mordes und gemeinschaftlichen schweren Raubes mit Todesfolge angeklagt. Der 40 Jahre alte Ex-V-Mann, ein Iraker, und der mitangeklagte 26 Jahre alte Somalier sollen die Georgier Ende Januar in Südhessen getötet haben, um an deren Geld zu kommen. Die Angeklagten haben sich in Vernehmungen gegenseitig der Tat beschuldigt. Nach Darstellung des Somaliers tötete der frühere V-Mann die Georgier, um ihnen Bargeld zu rauben. Der Iraker behauptete dagegen, der Somalier habe als Moslem die Georgier aus religiösen Motiven ermordet, weil diese christliche Symbole getragen hätten.Laut Staatsanwaltschaft ergab ein Gutachten, dass keine der beiden Aussagen ganz zutreffen kann. Sie wirft dem Somalier vor, er habe zwei der Georgier erschossen, der Iraker soll das dritte Opfer erdrosselt haben. dpa