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Premiumwanderweg: Hornbach hofft auf Fördergelder

Hornbach. Viele spannende Geschichten stehen täglich in der Zeitung über Menschen, Projekte und besondere Pläne. Was ist daraus geworden? Der Pfälzische Merkur hakt nach. Heute: Vor einem Jahr berichteten wir über die Pläne für einen Premiumwanderweg um Hornbach. tja

Die Arbeit an dem geplanten Premiumwanderweg um Hornbach geht voran. "Das grobe Konzept steht, und wir haben jetzt den Förderungsantrag beim Wirtschaftsministerium eingereicht", erklärt Hornbachs Bürgermeister Reiner Hohn. Die Situation mit den Besitzern der betroffenen Grundstücke sei ebenfalls geklärt. "Und die grundsätzliche Streckenführung steht schon fest", ergänzt Hohn. Diese wurde in Kooperation mit dem Deutschen Wanderinstitut festgelegt, welches das Gütesiegel "Premiumwanderweg" vergibt. Ein Premiumwanderweg zeichnet sich dadurch aus, dass nicht mehr als 30 Prozent der Wegoberfläche befestigt sind. Stattdessen führen die Wege beispielsweise über Wiesen-, Sand- und Walduntergründe. Außerdem muss der Weg etliche Kriterien zum Wegeformat, zur Landschaft, ihren kulturellen Sehenswürdigkeiten und zivilisatorischen Barrieren, zum Wanderleitsystem sowie zu den Makrostrukturen des Umfeldes erfüllen. Zwei Vertreter des deutschen Wanderinstituts waren deshalb bereits im Frühjahr in Hornbach zu Gast gewesen, um eine geeignete Strecke zu finden. Dabei waren die Vertreter begeistert von den schönen Tälern sowie von den Fernblicken.

Premiumwanderwege gibt es mittlerweile in ganz Deutschland, und das Siegel wird sogar europaweit vergeben. "Für Hornbach aber auch für das gesamte Pfälzer Mühlenland wäre ein solcher Weg eine große Bereicherung", ist Hohn überzeugt. Gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land wurde das Projekt im Rahmen der touristischen Bemühungen für die Region in Angriff genommen. Die beantragten 40 000 Euro Förderungsgelder würden daher aus einem Förderungstopf für Tourismus kommen. "Ich hoffe, dass wir bis Herbst eine Rückmeldung vom Wirtschaftsministerium haben, und wenn diese positiv ausfällt, werden wir sofort mit der Umsetzung loslegen", versichert Hohn. Neben der Ausweisung und Beschilderung der Strecke sollen ebenfalls noch Bänke und Tische aufgestellt werden, die als Rastplätze dienen. Ausgangspunkt der Strecke wird die Pirminiushalle sein.