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Pegel fallen, aber Regen erwartet: Schiffe müssen langsamer fahren

 Ein Wegweiser am Moselufer ist noch umspült. Foto: Thomas Frey/dpa
Ein Wegweiser am Moselufer ist noch umspült. Foto: Thomas Frey/dpa FOTO: Thomas Frey/dpa
Mainz. Nach heftigen Regenfällen und hohen Wasserständen zu Wochenbeginn sind die Pegel an Rhein, Nahe und Mosel zunächst wieder gefallen. In Maxau bei Karlsruhe sowie in Speyer, Mannheim, Worms und Mainz wurden sinkende Pegelstände gemeldet, ebenso in Trier und in Bad Kreuznach. Das teilte das Hochwassermeldezentrum gestern mit. Auch am Mittelrhein wie etwa in Koblenz wurden die Scheitelpunkte am Morgen erreicht. Agentur

Nach heftigen Regenfällen und hohen Wasserständen zu Wochenbeginn sind die Pegel an Rhein, Nahe und Mosel zunächst wieder gefallen. In Maxau bei Karlsruhe sowie in Speyer, Mannheim, Worms und Mainz wurden sinkende Pegelstände gemeldet, ebenso in Trier und in Bad Kreuznach. Das teilte das Hochwassermeldezentrum gestern mit. Auch am Mittelrhein wie etwa in Koblenz wurden die Scheitelpunkte am Morgen erreicht.

Von gestern Nacht an ist nach Angaben des Hochwassermeldezentrums allerdings mit weiterem Regen zu rechnen, teilweise auch mit Starkregen. Im nördlichen Moselgebiet dürften die Pegel dann wieder steigen. Insbesondere Pegel an kleineren Gewässern könnten schnell ansteigen. Die Wetterlage sei labil, so dass nicht vorhergesagt werden könne, wo und in welcher Höhe der Wasserstand klettere. Derzeit werde nicht erwartet, dass der Pegel Trier die Hochwassermarke I von sechs Metern erreiche.

Die Schifffahrt am Rhein musste in Rheinland-Pfalz bislang nicht eingestellt werden. Allerdings wurde die Hochwassermarke I an den Pegeln in Maxau, Worms, Mainz , Bingen, Kaub, Koblenz, Andernach und Oberwinter überschritten. Das bedeutet Einschränkungen für die Schifffahrt: Die Schiffe dürfen nur noch mit maximal 20 Stundenkilometern unterwegs sein, während sie sonst flussabwärts auch mal Tempo 30 fahren. Außerdem müssen sich die Kapitäne möglichst in der Mitte halten, und sie müssen zwingend eine Funkanlage an Bord haben. Laut Hochwassermeldezentrum wird am Rhein in den nächsten Tagen zunächst mit der Überschreitung von Meldehöhen gerechnet.