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Pegel an Rhein, Mosel und Sieg steigen

 Um nasse Füße braucht sich bei den derzeitigen Pegelständen der Flüsse in Rheinland-Pfalz noch niemand zu sorgen. Foto: Frey/dpa
Um nasse Füße braucht sich bei den derzeitigen Pegelständen der Flüsse in Rheinland-Pfalz noch niemand zu sorgen. Foto: Frey/dpa
Mainz. Der Regen lässt die Pegel an Rhein, Sieg und Mosel steigen. Gestern bestand aber keine Hochwassergefahr in Rheinland-Pfalz. Der Scheitel der kleinen Hochwasserwelle aus dem Oberrhein werde am Mittelrhein für Mitte der Woche erwartet, teilte das Hochwassermeldezentrum Rhein gestern in Mainz mit. Mit kritischen Wasserständen werde an der Strecke aber nicht gerechnet

Mainz. Der Regen lässt die Pegel an Rhein, Sieg und Mosel steigen. Gestern bestand aber keine Hochwassergefahr in Rheinland-Pfalz. Der Scheitel der kleinen Hochwasserwelle aus dem Oberrhein werde am Mittelrhein für Mitte der Woche erwartet, teilte das Hochwassermeldezentrum Rhein gestern in Mainz mit. Mit kritischen Wasserständen werde an der Strecke aber nicht gerechnet. In Mainz prognostizierte die Behörde für morgen einen Wasserstand von etwa 4,50 Meter. Im Jahr 1988 waren es schon einmal 7,70 Meter. An der Sieg wurden in Weidenau und Betzdorf die Meldemarken überschritten. In Betzdorf lag der Pegel der Sieg gestern Vormittag bei 2,18 Metern - kein Vergleich allerdings zum Jahr 1984 mit 5,10 Metern.In Trier stand das Wasser gestern mit knapp fünf Metern fast zwei Meter über dem durchschnittlichen Jahreswert von drei Metern, sagte der Leiter des Schifffahrtsbüros beim Wasser- und Schifffahrtsamt Trier, Klaus Kürten. Dies sei aber noch kein Hochwasser. Für die Schifffahrt gebe es keine Probleme. Wenn der Regen laut Prognose anhalte, könne es zum Ende der Woche aber noch Hochwasser geben. Ab einem Wasserstand von 6,95 Metern am Pegel Trier wird die Schifffahrt eingestellt.

Der Jahresauftakt war nicht nur nass, sondern auch sehr mild: Deutschlands wärmste Region am Neujahrstag war das nördliche Rheinland-Pfalz. In Andernach und Bad Neuenahr kletterte das Thermometer auf je 14,2 Grad. Das sei ein Neujahrs-Temperaturrekord für die Region, sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. dpa