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Paul Sefrin steht für zweite Amtszeit in den Startlöchern

Bechhofen. Die Christdemokraten im Zweibrücker Land gehen geschlossen in den Wahlkampf. Das zumindest ist der Eindruck des gestrigen Neujahrsempfangs des Ortsverbands Bechhofen. nob

So waren diesmal so viele Vertreter der wohl nun ehemaligen innerparteilichen Rivalen aus Contwig da wie lange nicht mehr. Die zweite Botschaft des Abends: Paul Sefrin will es noch einmal wissen. Der Ortsbürgermeister steht, sollte er von seinen Parteifreunden aufgestellt werden, für eine zweite Periode als Ortsbürgermeister zur Verfügung. "Mir hat die Arbeit bis auf wenige Stunden große Freude bereitet", so Sefrin in seiner Rede.

Bei letzterem meinte er die Kostenexplosion beim vierten Bauabschnitt des Dorfzentrums. So müssten nach einer Berechnung im Juli 2012 für den Umbaui des Kuhstalls zu einer Praxis für Krankengymnastik und Massagen 140 000 Euro mehr bezahlt werden als ursprünglich veranschlagt (wir berichteten mehrfach). Ein Ingenieurbüro prüfe derzeit, ob dieser Betrag noch gehalten werden könne. Dann müsse der Ortsgemeinderat noch einmal abschließend entscheiden. Sefrin unterstrich, dass es sich bei dem Dorfzentrum um ein "richtungsweisendes" Projekt handele: "Das Geld ist gut angelegt." Neben dem schmucken Dorfplatz gibt es heute hier ein Jugendhaus, einen Laden und ein Bistro. Die immer älter werdende Bevölkerung sei auf die Praxis für Physiotherapie angewiesen. Das Wohnhaus des früheren Bauernhofes soll mittels eines Investors einer Nutzung zugeführt werden.

Der Ortsbürgermeister war bei seiner Ansprache auch anzumerken, dass ihn die zwei Rücktrittsforderungen und die teilweise heftige Kritik doch schwer zugesetzt haben: "Kommunalpolitik soll kein Gang durch den Sumpf sein, bei dem Schlangen beißen und Moskitos stechen."