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Ortsgemeinderat Lambsborn
Neues Feuerwehrhaus „Am Friedhof“

Die Löscheinheit aus Lambsborn wird ein neues Feuerwehrgerätehaus bekommen. Der Standort liegt fest: Er wird im Bereich der Glascontainer sein, die in der rechten Bildhälfte zu sehen sind.
Die Löscheinheit aus Lambsborn wird ein neues Feuerwehrgerätehaus bekommen. Der Standort liegt fest: Er wird im Bereich der Glascontainer sein, die in der rechten Bildhälfte zu sehen sind. FOTO: Norbert Schwarz
Lambsborn. Lambsborner Rat beschließt, bei nur einer kritischen Stimme, den Straßennamen für künftiges Floriansjünger-Quartier. Von Norbert Schwarz

Der Straßennamen für den Weg zum neuen Lambsborner Feuerwehrgerätehaus hin ist schonmal gefunden. Weil der Zweckbau ganz in der Friedhofsnähe errichtet wird, soll die Stichstraße „Am Friedhof“ heißen. Die Ortsgemeinderatsmitglieder schlossen sich dabei mehrheitlich diesem Vorschlag der Verwaltung an. Nur Gerhard Zimmermann plädierte für „Feuerwehrplatz“. Vergeblich, die Mehrheit orientierte sich an der jetzigen örtlichen Gegebenheit.

Das Ausquartieren der Feuerwehr in der bisherigen Unterkunft beim Dorfgemeinschaftshaus wird dann erfolgen, wenn der Neubau fertig ist. Derzeit ist alles noch in der Planungsphase. Sicher ist: Das neue Gerätehaus wird ganz an den Ortsrand kommen, an die Verkehrsader, die nach Bruchmühlbach-Miesau und zum Nachbarort Martinshöhe führt. Ob einmal der Postbote oder sonstige Zusteller viel anzuliefern haben, bleibt dahingestellt. Doch Ordnung muss sein. Die Leichenhalle, wo wohl noch seltener eine Zustellung erfolgt, erhält die Hausnummer „Am Friedhof 1“, das Gerätehaus der Feuerwehr entsprechend die „2“. Das Baugrundstück liegt außerhalb der Ortslage. Deshalb muss die Ortsgemeinde die baurechtliche Grundlage dafür schaffen, dass die Baugenehmigungsbehörde bei der Kreisverwaltung Kaiserslautern die Baugenehmigung überhaupt erteilen kann.

Ortsbürgermeister Rudi Molter erläuterte das Planungsinstrument „Ergänzungssatzung“ nach den Bestimmungen des Baugesetzbuchs. Sie kann an Stelle eines Bebauungsplanes dann erlassen werden, wenn lediglich eine räumliche Abgrenzung vorgenommen wird. Das neue Vorhaben als Zweckbau ist dafür geradezu ein Beispielfall.



Im weiteren Sitzungsverlauf war eine weitere Zustimmung zu einer solchen Satzung notwendig, da nämlich mussten die Ratsmitglieder nämlich über die bauliche Zukunft in der Ringstraße entscheiden. Die Ringstraße hat eine kleine Stichstraße in östlicher Richtung. Dort angrenzend gibt es noch Raum für ein weiteres Baugrundstück. Der frühere Ortsbürgermeister Fritz Hellriegel hatte dort einmal die Absicht, ein neues Baugebiet zu schaffen. Ein in Entfernung liegender Gewerbebetrieb machte derartige Überlegungen allerdings zunichte. Jetzt soll mit der „Arrondierung“ eine Abgrenzung geschaffen werden. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es dafür keine rechtlichen Schwierigkeiten geben wird. Ortsbürgermeister Molter: „Ein vorzeitiges Anhörverfahren mit den Trägern öffentlicher Belange ist bereits vorgenommen worden. 30 Institutionen wurden dafür angeschrieben worden. Nur die Hälfte von ihnen hat überhaupt geantwortet, die Rückmeldungen sind allesamt positiv.“ Die direkten Anlieger haben gleichfalls keine Einwände.

Neue Eingangstüren wird die Kita bekommen. Der Auftrag dafür ging an die Firma Fensterbau Dörr aus Odenbach. Das Unternehmen ist mit 12 300 Euro billigste Bieterin gewesen. Insgesamt hatte die Verwaltung sechs Firmen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Nur vier reichten ein solches ein. Das Erneuern der Türen wird über das Investitionsprogramm des Landes zu 90 Prozent gefördert. Wir der Ortsbürgermeister mitteilte, soll in einem weiteren Arbeitsschritt die Fenster erneuert werden. Für Ratsmitglied Karl Gortner sind die Ausschreibungskosten zu hoch. Nach seiner Einschätzung hätten mehr Unternehmen um Angebote gebeten werden müssen.