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Noch keine heiße Spur nach Bluttat an Rentnerpaar

Koblenz/Frankfurt. Fahndungserfolg in Frankfurt, noch keine heiße Spur in Koblenz: Während die Ermittler in der Main-Metropole den mutmaßlichen Täter nach der tödlichen Attacke auf einen Rentner festgenommen haben, läuft die Suche der Polizei in Koblenz weiter auf Hochtouren. Nach wie vor gebe es keinen Hinweis darauf, wer in der vergangenen Woche ein Rentnerpaar erstochen haben könnte

Koblenz/Frankfurt. Fahndungserfolg in Frankfurt, noch keine heiße Spur in Koblenz: Während die Ermittler in der Main-Metropole den mutmaßlichen Täter nach der tödlichen Attacke auf einen Rentner festgenommen haben, läuft die Suche der Polizei in Koblenz weiter auf Hochtouren. Nach wie vor gebe es keinen Hinweis darauf, wer in der vergangenen Woche ein Rentnerpaar erstochen haben könnte. Ihre Hoffnungen setzen die Ermittler nun vor allem auf das Bundeskriminalamt (BKA). Dort werde derzeit mit einem chemischen Verfahren nach "momentan nicht sichtbaren Spuren" gesucht. Bei diesem Verfahren sei das BKA führend in Deutschland, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Koblenz gestern.Die Sonderkommission "Schlüssel" habe seit dem Fund der Leichen am vergangenen Samstag im Koblenzer Stadtteil Horchheim (wir berichteten) mehrere Hinweise überprüft und werte weitere Spuren aus. "Die Spur, die unmittelbar zu dem oder den Tätern führt, war bisher noch nicht dabei", heißt es in einer Mitteilung des Polizeisprechers Helmut Zirfas. Der Test des BKA werde "sicherlich ein bis zwei Tage" dauern.

Das Koblenzer Paar, ein 75 Jahre alter Mann und seine 68 Jahre alte Ehefrau, war von seinem Sohn in der Wohnung entdeckt worden. Zu diesem Zeitpunkt soll das Ehepaar bereits länger als einen Tag tot gewesen sein.

In Frankfurt ist dagegen der mutmaßliche Mörder eines Rentners festgenommen worden. Der 23 Jahre alte Mann soll sein Opfer in der vergangenen Woche beraubt und mit einem Messer in den Hals gestochen haben. Zuvor hatte er es bereits geschlagen und getreten. Zeugen hatten der Polizei den entscheidenden Tipp für die Festnahme gegeben: Der mutmaßliche Täter hatte sich nach ihren Aussagen häufiger in der Nähe der Wohnung seines späteren Opfers aufgehalten. dpa