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Niederauerbach feierte seine Vereine

 Der Volkschor Niederauerbach gab beim Festakt der Arbeitsgemeinschaft der Niederauerbacher Vereine am vergangenen Samstag eine Kostprobe seines Könnens. Foto: Janina Schlicht
Der Volkschor Niederauerbach gab beim Festakt der Arbeitsgemeinschaft der Niederauerbacher Vereine am vergangenen Samstag eine Kostprobe seines Könnens. Foto: Janina Schlicht
Zweibrücken/Niederauerbach. "Wir von morgen werden neue Wege gehen", sang der Volkschor Niederauerbach am Samstagabend vor großem Publikum in der frisch sanierten Schulturnhalle in der Hofenfelsstraße. Auf die Zukunft der Arbeitsgemeinschaft Niederauerbacher Vereine wollte er ein Loblied singen. "Wir feiern heute das 50-jährige Bestehen Von Merkur-Mitarbeiterin Janina Schlicht

Zweibrücken/Niederauerbach. "Wir von morgen werden neue Wege gehen", sang der Volkschor Niederauerbach am Samstagabend vor großem Publikum in der frisch sanierten Schulturnhalle in der Hofenfelsstraße. Auf die Zukunft der Arbeitsgemeinschaft Niederauerbacher Vereine wollte er ein Loblied singen. "Wir feiern heute das 50-jährige Bestehen. Doch wir wollen nicht nur in die Vergangenheit zurückblicken - heute soll auch die Zukunft der Vereine im Vordergrund stehen", sagte Marianne Sutter, Ehrenvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, in ihrer Festrede. Einen kleinen Einblick in die Historie des Arbeitsbündnisses gab sie den Zuschauern trotzdem, und erinnerte vor allem an das Gründungsjahr, als zwei Niederauerbacher die Idee hatten, einen Zusammenschluss der Vereine zu gründen, um besser miteinander arbeiten zu können, und Termine abzusprechen."Am 15. Januar 1961 war es nach langem Überlegen so weit. Die Vision bekam einen Namen. Schon damals wurde festgelegt, dass keine politischen Vereine und Vereine von außerhalb beitreten durften", erklärte Marianne Sutter das Konzept, das bis heute besteht. In den vergangenen fünf Jahrzehnten schlossen sich immer mehr Mitglieder der Gemeinschaft an. Insgesamt 13 Vereine arbeiten in Niederauerbach zusammen in "Sport, Natur, Glaube, Sozialem und Kultur".

"Seit 50 Jahren gibt es schon die Arbeitsgemeinschaft. Das bedeutet, es gibt sie schon, seit ich in der dritten Klasse war", machte Rolf Franzen, Beigeordneter der Stadt deutlich. "Wenn es die Arbeitsgemeinschaft nicht gäbe, müsste man sie erfinden", ist Franzen überzeugt. Dass das Motto der Niederauerbacher Vereine "Gemeinsam kann man mehr erreichen" in den vergangenen 50 Jahren zu großen Erfolgen führte, fasste Landtagsabgeordneter Fritz Presl zusammen. Als Beispiele nannte er den Volkschor und den früheren Kinderchor "Die Rosenkinder", die auf Bühnen in ganz Deutschland und Europa als musikalische Botschafter Zweibrückens gesungen haben, die Fußballmannschaft des Sportvereins SVN-Zweibrücken, die es bis in die Oberliga Südwest schaffte, und etliche Besuche sowie Austausch-Programme zwischen Niederauerbach und Zweibrückens Partnerstädten.

"Es ist ja schon quasi halb Niederauerbach in den Vereinen engagiert", lobte auch Sabine Wilhelm den Einsatz der gut 2500 Mitglieder, die aktiv an Verschönerungen des Ortes, gemeinsamen Veranstaltungen, und sozialen Aktivitäten mitwirken. Nach dem offiziellen Festakt mit vielen Gastrednern aus Niederauerbach oder solchen mit freundschaftlichen Beziehungen zum Stadtteil, sorgte der Musikverein Niederauerbach mit Pauken und Trompeten schließlich für beste Feierstimmung.