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Niederauerbach bietet herrliche Wohnlage

 Thorsten Gries vor der Sporthalle der Hilgardschule. Foto: Jörg Jacobi
Thorsten Gries vor der Sporthalle der Hilgardschule. Foto: Jörg Jacobi FOTO: Jörg Jacobi
Die Niederauerbacher leben gerne in ihrem Stadtteil. Das unterstreicht Thorsten Gries, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Vereine im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. Weshalb hält sich die Zahl der Wünsche auch in Grenzen. Norbert Rech

Die Infrastruktur sei intakt. "Es ist uns gelungen, den Edeka-Markt zu halten", sagt Gries. Auch die Lidl-Präsenz sei gesichert. Das Unternehmen plane einen größeren Neubau auf einem anderen Grundstück. Im Stadtteil komme der Nachwuchs ebenfalls nicht zu kurz. So gibt es einen Kindergarten und eine Grundschule. Der Spielplatz an der Carl-Pöhlmann-Straße sei kürzlich saniert worden. Neben dem Austausch der Geräte wurden auch ein Wasserspiel und ein Klettergerüst installiert. Das Basketballfeld ist entfernt worden. Der Ort habe aber auch eine wunderschöne Wohnlage. Der Schwarzbach, das Heilbachtal, die nahe Fasanerie und tolle Wege würden geradezu zum Wandern oder Fahrradfahren einladen. Der Spielplatz an der Carl-Pöhlmann-Straße sei kürzlich saniert worden.

In Niederauerbach gebe es deshalb auch kaum leer stehende Häuser. "Wir haben auch noch acht bis zwölf Bauplätze", informiert der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. Doch diese befänden sich in Privatbesitz.

Das Einzige, was fehlt, sei eine Halle oder ein Saal, in dem größere Veranstaltungen wie beispielsweise Vereinsjubiläen abgehalten werden können. Ein Bau einer solchen Einrichtung komme aus finanziellen Gründen für die Stadt nicht infrage. Eine Lösung wäre es, die Turnhalle für solche Veranstaltungen freizugeben. "Hier müssten die Regeln geändert werden", fordert Gries, der auch Stadtratsmitglied (SPD ) ist.

Mit Blick auf die Vereine sei es dringend erforderlich, junge Menschen zu aktivieren. Nur dadurch könne deren Zukunft gesichert werden. Gute Beispiele und Ansätze seien vorhanden.

Eine große Belastung sei der Verkehr auf der Durchgangsstraße. Gerade ältere Menschen hätten Schwierigkeiten, diese gefahrlos zu überqueren. Für sie sei der Weg über die Straße allerdings alternativlos, um zu den Einkaufmärkten zu gelangen. Deshalb regt Ingrid Kaiser (FDP ) an, eine weitere Überquerungshilfe für die Fußgänger anzubieten.

 Niederauerbach aus der Vogelperspektive. Foto: Luftbild Saarpfalz
Niederauerbach aus der Vogelperspektive. Foto: Luftbild Saarpfalz FOTO: Luftbild Saarpfalz