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Nationalpark-Ranger werden ausgebildet

Birkenfeld. Kein Nationalpark ohne Ranger: Die Ausbildung der ersten Ranger für den geplanten Nationalpark Hunsrück-Hochwald beginnt heute in Deuselbach am Erbeskopf. 14 Forstwirte aus Rheinland-Pfalz und zwei Kollegen aus dem Saarland lassen sich zum „geprüften Natur- und Landschaftspfleger“ fortbilden, wie das Umweltministerium in Mainz mitgeteilt hat. dpa

Ranger haben im Nationalpark zwei Aufgaben: Sie kümmern sich um die Besucher und um die Natur. Der erste Nationalpark von Rheinland-Pfalz und dem Saarland soll im Frühjahr 2015 eröffnet werden. Insgesamt 32 Ranger werde es im künftigen Nationalpark geben, sagte der Leiter des Regionalbüros Nationalpark, Claus-Andreas Lessander, in Birkenfeld. Die erste Ausbildungsrunde für staatliche Forstwirte mit 640 Unterrichtsstunden und mehreren Lehrgängen soll im Dezember abgeschlossen werden. Eine zweite Runde beginnt 2015.

Auf dem Stundenplan stehen etwa Pflanzenkartierung, Handwerkszeug für Führungen und Erste Hilfe. "Der Ranger hat ein vielseitiges Einsatzgebiet", sagte Lessander. Er sei auch in die Wegbeschilderung das Borkenkäfer-Monitoring eingebunden.

Der geplante Nationalparksoll 9260 Hektar Staatswald in Rheinland-Pfalz plus 970 Hektar im Saarland umfassen. Zur Gründung des Parks ist ein Gesetzgebungsverfahren angelaufen.