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Musik aus dem Herzogtum bei Konzert mit Kammerchor Opus 9

Zweibrücken. Chor- und Instrumentalwerke aus rund 400 Jahren des Bestehens des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken erklingen am morgigen Samstag ab 19.30 Uhr in der Zweibrücker Alexanderskirche. Das Konzert findet im Rahmen der Feierlichkeiten der Gründung des Herzogtums vor 600 Jahren statt

Zweibrücken. Chor- und Instrumentalwerke aus rund 400 Jahren des Bestehens des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken erklingen am morgigen Samstag ab 19.30 Uhr in der Zweibrücker Alexanderskirche. Das Konzert findet im Rahmen der Feierlichkeiten der Gründung des Herzogtums vor 600 Jahren statt. Während aus den letzten Jahren, in denen viele namhafte Musiker am Zweibrücker Hof wirkten, zahlreiche Kompositionen erhalten geblieben sind, stehen für die ersten Jahrhunderte Werke englischer und italienischer Komponisten auf dem Programm, aber auch Werke der Reformationszeit sowie Psalmenvertonungen von Claude Goudimel und Heinrich Schütz. Werke von Komponisten, die am Hof tätig waren, und sogar einige (möglicherweise seitdem nicht mehr aufgeführte) Originalkompositionen für den Hof erklingen am Samstag im Schlussteil des Programms, darunter eine Sonate für Flöte und Cembalo von André Robert de Nerciat, der als Autor erotischer Literatur eine gewisse Bekanntheit erlangt hat. "Allesamt sind es interessante klangliche Dokumente, deren Erarbeitung für die Ausführenden eine reizvolle Aufgabe war", schreibt Bezirkskantor Helge Schulz in der Pressemitteilung. Das Konzert wird gestaltet vom Kammerchor Opus 9 sowie einigen Instrumentalisten, darunter zwei Lehrerinnen der Musikschule Zweibrücken: Meta Poppelreiter (Querflöte) und Christiane Becker (Violoncello). Außerdem musizieren Markus Conzelmann (Violine) und Helge Schulz (Cembalo und Orgel), der auch den Kammerchor leitet. Der Eintritt kostet (entgegen der Plakate) sieben, ermäßigt vier Euro. red