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Kritik an Landrätin
Müllgebühren: Leserin sauer auf Kreisverwaltung

Hornbach. (red) Von der Kreisverwaltung verunglimpft fühlt sich  Merkur-Leserin Inge Heck aus Hornbach. Hintergrund sind Widersprüche gegen die Müllgebühren, die vor dem Kreisrechtsausschuss behandelt worden waren (wir berichteten).

Obwohl die Beschwerdeführer „glaubhafte Gründe“ aufgeführt hatten, weshalb die Bescheide nicht rechtens sein können – ein Ehepaar aus Heltersberg war zum Beispiel zur fraglichen Zeit in Afrika –, seien sie mit dem Argument, die Leerungen würden mit einem zertifizierten Verfahren dokumentiert, abgebügelt. „Über so viel Ignoranz kann ich mich nur wundern beziehungsweise aufregen. Wie die Vergangenheit sehr wohl gezeigt hat, sind schon einige eklatante Fehler in der digitalen Welt passiert“, schreibt Heck in einem dem Merkur vorliegenden Schreiben an Landrätin Susanne Ganster. Weiter schreibt sie: „Meiner Meinung nach hätte die App schon mit dem neuen System eingeführt werden müssen und nicht erst ab 2017, dann hätte ich zumindest zeitnah reagieren und die Abholungen des Restmüllbehälters verfolgen können. Wenn ich keinen PC hätte, würde ich jetzt nach jedem Abfuhrtermin von Restmüll bei der Kreisverwaltung anrufen und nachfragen, ob für mich eine Leerung registriert wurde.“ Von der Landrätin habe sie sich mehr Unterstützung erhofft: ein Eingeständnis, dass auch zertifizierte Unternehmen Fehler machen können und die Größe, die Fehler zu korrigieren.