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Mildes Vorspiel zum Bibberwinter

 Derzeit brauchen wir dicke Jacken, im Januar war das begehrteste Accessoire noch der Regenschirm. Foto: May/dpa
Derzeit brauchen wir dicke Jacken, im Januar war das begehrteste Accessoire noch der Regenschirm. Foto: May/dpa
Lambsborn. Das Jahr 2012 startete trüb und verregnet, aber sehr mild. Zeitweise brausten stürmische Windböen über die Region. Über den Monatsmittelabschnitt beruhigte sich das Wetter. Unter Hochdruckeinfluss schien für längere Zeit die Sonne. Stellenweise gab es Frühnebelfelder. Die Luft kühlte sich ab. Nachts trat verbreitet leichter bis mäßiger Frost mit Reif auf Von Merkur-Mitarbeiter Michael Agne

Lambsborn. Das Jahr 2012 startete trüb und verregnet, aber sehr mild. Zeitweise brausten stürmische Windböen über die Region. Über den Monatsmittelabschnitt beruhigte sich das Wetter. Unter Hochdruckeinfluss schien für längere Zeit die Sonne. Stellenweise gab es Frühnebelfelder. Die Luft kühlte sich ab. Nachts trat verbreitet leichter bis mäßiger Frost mit Reif auf. Tagsüber wurde es dank sonniger Unterstützung etwas milder. Ab dem 19. überquerten wieder Schlechtwettergebiete die Pfalz. Milde Abschnitte wechselten sich mit nass-kalten Phasen ab. Zum Teil mischten sich einige Schneeflocken oder Graupelkörner unter den Regen. Erst zum Monatsende setzten sich kontinentale Kaltluft aus Osteuropa und etwas Schnee durch.Regionale Wetterdaten: Der Januar fiel von der Temperatur her deutlich zu warm aus. Das Mittel der Lufttemperatur lag mit 2,9 Grad Celsius um 2,6 Grad über dem 30-jährigen Mittelwert. Frosttage (Tiefstwert unter 0 Grad) gab es elf. Eistage (Höchstwert unter null Grad) gab es zwei. Bodenfrosttage (Tiefstwert in fünf Zentimetern über Erdboden unter null Grad) gab es immerhin 17. Der tiefste Wert in Lambsborn, mit -7,2 Grad, datierte vom 31.. Der höchste Wert dieses Monats wurde am 1. und 2. mit jeweils 11,3 Grad verzeichnet. Das Mittel der Luftfeuchtigkeit erreichte mit 89 Prozent einen normalen Wert. Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei 104,1 Litern pro Quadratmeter. Das entspricht etwa 136 Prozent des langjährigen Monatsmittels.

Der Niederschlag konzentrierte sich auf 18 Tage. Der meiste Niederschlag, mit 16,9 Litern pro Quadratmeter, fiel am 19.. An drei Tagen blitzte und donnerte es. Am 31. lag eine Schneedecke von vier Zentimetern. An sechs Tagen wurde Nebel beobachtet. An drei Tagen brauste starker Wind über die Region. Die Sonnenscheindauer erreichte 49 Stunden. Das entspricht etwa 114 Prozent des langjährigen Mittels.

Michael Agne betreibt in Lambsborn eine Wetterstation.