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Mauschbacher Rat gegen nasse Keller und für Strom an Grillhütte

Mauschbach. „Die Stromleitung entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und sollte erneuert werden“, empfahl Helge Weber am Donnerstagabend dem Mauschbacher Gemeinderat. Ortsbürgermeister Helmut Tiedtke hatte den Mauschbacher (Meister bei den Pfalzwerken ist) gebeten, dem Rat seine Einschätzung zur Stromversorgung der Grillhütte abzugeben. Sid-Mitarbeiter Andreas Frank

Früher wurde schon bei Störungen in der Grillhütte hinzugezogen.

Der Rat folgte dem Vorschlag und beschloss, dass die Pfalzwerke die rund 50 Meter lange Leitung bis zur Panzersicherung in der Hütte erneuert. Kosten: rund 4200 Euro. Der Auftrag für die Elektroarbeiten in der Hütte wurden an die Firma Wiko (Hornbach) für 2600 Euro vergeben. Im Haushalt stehen 15 000 Euro für die Grillhütte (wir berichteten). "So haben wir noch Geld zur Verfügung, um den Weg zur Hütte barrierefrei auszubauen", erläutert Tiedtke. Derzeit ist noch eine Stufe im Weg.

Das Dorfgemeinschaftshaus wird auch saniert. Das Büro Bohrer aus Zweibrücken wurden vom Rat die Ingenieurleistungen übertragen. "Das Büro ist bereit alle Gewerke zu bearbeiten", erklärte Tiedtke. Erneuert und saniert werden der Keller, die Heizung, die Küche und die Außenwand (Trockenlegung).

Der Rat vergab auch die Arbeit für eine sogenannte Schwerlastrinne an die Firma Seiler aus Bottenbach für 18 000 Euro. 8000 davon zahlt die Jagdgenossenschaft. Viele Straßen Mauschbachs gehen in Feldwege über. Bei Starkregen strömt Wasser von den Feldern auf Grundstücke und in Keller. "Da wollen wir den Anwohnern helfen", sagte Tiedtke. Los geht es mit der Bergstraße. Außerdem beauftragte der Rat den Bürgermeister, zehn Gießkannen für den Friedhof anzuschaffen. Und der Rat stimmte der Erklärung für das Bundesprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" zu.