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Mauschbach will Gemeinschaftshaus um jeden Preis sanieren

Mauschbach. Das Dorfgemeinschaftshaus Mauschbach muss saniert werden. Deshalb hat die Ortsgemeinde in den vergangenen zwei Jahren zwei Anträge an die Landesregierung gestellt, ihr hierfür einen Zuschuss zu gewähren. Doch beide Begehren wurden abgelehnt

Mauschbach. Das Dorfgemeinschaftshaus Mauschbach muss saniert werden. Deshalb hat die Ortsgemeinde in den vergangenen zwei Jahren zwei Anträge an die Landesregierung gestellt, ihr hierfür einen Zuschuss zu gewähren. Doch beide Begehren wurden abgelehnt. "Begründet wurde dies mit der guten Haushaltslage der Gemeinde", berichtete Ortsbürgermeister Helmut Tiedtke gestern Abend dem Ortsgemeinderat. In Zeiten knapper Kassen stünden Orte mit einem Plus in der Kasse erst einmal hinten an.Doch die Sanierung ist nach Ansicht des Rates keinesfalls Luxus und müsse dringend durchgeführt werden. So soll die Heizung erneuert, der Keller renoviert und eine neue Küche gekauft werden. Tiedtke rechnet mit Kosten von 62 000 Euro. Auf seinen Vorschlag wird Mauschbach nun "zweigleisig fahren" und einen erneuten Antrag auf 30 Prozent Zuschuss stellen. Zeitgleich werden aber bereits die Arbeiten ausgeschrieben. "Wir wollen - egal wie die Entscheidung ausgeht - im nächsten Jahr anfangen", unterstrich Tiedtke.

Erfreulich war das Ergebnis einer Prüfung der Mauschbacher Kasse durch die Kreisverwaltung: Außer zwei Formfehlern habe es keine Beanstandungen gegeben. Die Kommunalaufsicht will lediglich informiert werden, ob die Gemeinde die Hundesteuer anhebt. Dies ist aber nicht geplant.

Tiedtke informierte außerdem, dass zum Jahresende der Gemeindearbeiter aufhören wird: "Wir suchen deshalb dringend Ersatz." Der Arbeiter sei nicht fest angestellt und werde nur stundenweise eingesetzt. Um schnell zur Verfügung zu stehen, sollte er vor Ort sein. Der Ortsbürgermeister kann sich deshalb vorstellen, dass ein rüstiger Rentner den Job übernimmt.



Große Eiche wird gefällt

Des Weiteren berichtete Tiedtke, dass in Mauschbach eine dicke Eiche gefällt wird, die in der Nähe einer Hochspannungsleitung steht. Die sechs bis sieben Ster Holz sollen am Samstag, 29. September, um 14 Uhr versteigert werden. nob