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Mauschbach schrammt am „Superfest“ vorbei

 Auf dem Mauschbacher Festplatz im Plomb war trotz des mäßigen Wetters viel los. Foto: cos
Auf dem Mauschbacher Festplatz im Plomb war trotz des mäßigen Wetters viel los. Foto: cos FOTO: cos
Mauschbach. Sommerfest nennen die Mauschbacher ihre Festivität in der Jahresmitte. Den Bewohnern wie Besuchern aus den umliegenden Orten ist dabei bewusst, dass dieses Fest bei der Grillhütte das eigentliche Dorffest ist. Norbert Schwarz

Zünftige Feste zu feiern hat in Mauschbach Tradition. Wenn es darum geht, die Weichen für ein erfolgreiches Sommerfest der Landfrauen und des Tischtennisvereins zu stellen, sind viele Helfer auf den Beinen. So war es auch jetzt, als bei der idyllischen Grillhütte im Plomb zünftig und ausgiebig gefeiert wurde. Bürgermeister Bernhard Krippleben war zufrieden, mit ihm die großen und kleinen Besucher.

Landfrauen und Tischtennissportler seien die tragenden Säulen des Vereinslebens, erzählt Krippleben. Bis vor einigen Jahren hätten beide Vereine für sich gefeiert. Natürlich hätten bei den Landfrauen auch die Männer mitgeholfen, umgekehrt bei den Open-Air-Veranstaltungen der Tischtennisfreunde die Frauen zugepackt. Krippleben: "Das Kuchenbacken ist bei uns in Mauschbach noch immer weitgehend Frauensache und zum "Spielfest ohne Grenzen" kam das üppige Kuchenbuffet sonntags natürlich von den Frauen des Ortes und die eifrigen Landfrauen halfen auch mit". Doch wie andernorts auch, die Zahl der ehrenamtlichen Helfer sei auf keinen Fall steigend, Bernhard Krippleben ist froh darüber, dass das der Festorganisation keine Probleme bereitete. Die Festbezeichnung der Landfrauen werde beibehalten, wobei jeder wisse, dass dieses Fest das Dorffest ist. "Wenn Petrus über die beiden Festtage so mitgespielt hätte, dann wäre es sogar ein Superfest geworden, so aber ist vor allem der Sonntag sehr verregnet gewesen", sagt Gerdi Dahlhauser. Das habe der Gemütlichkeit aber keinen Abbruch getan.

Allein der Umstand, dass die permanenten Regenschauer die Festbesucher am Endspielabend zur Fußballweltmeisterschaft auseinandertrieben, grämte den Ortsbürgermeister: "Wir hatten sämtliche Vorbereitungen für ein großes Public Viewing getroffen und es wäre eine sehr lange Nacht in großer, geselliger Runde geworden." Aber, seine Amtszeit währt fünf Jahre und vielleicht hat Petrus mit den Mauschbacher Feiernden ein Einsehen, wenn dann in im Jahre 2018 in Russland der goldene WM-Pokal verteidigt wird.