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Mauersanierung soll weiter gehen

 Zu recht sind die Hornbacher stolz auf ihr schmuckes Klostergebäude. Fotos: Jörg Jacobi
Zu recht sind die Hornbacher stolz auf ihr schmuckes Klostergebäude. Fotos: Jörg Jacobi
Die Altstadtsanierung in Hornbach geht weiter. Das erklärte Stadtbürgermeister Reiner Hohn in einem Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. So soll ein dritter Bauabschnitt zur Sanierung der Stadtmauer in Angriff genommen werden, der unter anderem Arbeiten auf dem Platz vor den Felsenkellern vorsieht. Die bisherigen Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Rech

Die Altstadtsanierung in Hornbach geht weiter. Das erklärte Stadtbürgermeister Reiner Hohn in einem Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. So soll ein dritter Bauabschnitt zur Sanierung der Stadtmauer in Angriff genommen werden, der unter anderem Arbeiten auf dem Platz vor den Felsenkellern vorsieht. Die bisherigen Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Jetzt sollen unter anderem der Innenhof und eine Treppe zum Klostergarten angelegt werden. Ins Visier hat Hohn auch den Ausbau des Parkplatzes vor dem Rathaus und die grundlegende Sanierung des historischen Gebäudes genommen. Hierfür müssten allerdings noch entsprechende Pläne entwickelt werden. In der Klosterstadt Hornbach wird derzeit auch der Fremdenverkehr noch weiter angekurbelt. Hohn setzt dabei auf Kooperationen mit anderen Kommunen: "Wir müssen vom Kirchturmdenken wegkommen." So hat der Bürgermeister unter anderem eine enge Zusammenarbeit mit dem benachbarten Bitsch angestebt, das mit seiner Zitadelle und der Eschweilerer Mühle Attraktionen aufweisen könne. An einem Strang will Hohn außerdem auch mit der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land und dem Landkreis Südwestpfalz ziehen. "Wir können mit gemeinsamen Flyern werben oder an Messen teilnehmen", so die Vision Hohns. Ein weiterer Fortschritt könne dank Ilek (Integrierte ländliche Entwicklung) erzielt werden. So soll ein Pirminiuswanderweg ausgewiesen werden. Die Burg Nanstein bei Landstuhl, einst Sitz des Franz-von-Sickingen, wird Ausgangspunkt für diese Wanderroute sein, die anstrebt, vielleicht einmal "Premiumweg" zu werden und die Wanderer von Deutschland nach Frankreich bringt. Er wird nach Bitsch zur Zitadelle führen. Weitere Pläne sind der Rückbau der Bundesstraße B 424, die etwas enger gestaltet werden soll. Besonders stolz ist Hohn auf das Abenteuerland an der Pirminiushalle, das seinen Namen verdiene: "Es ist der schönste Spielplatz in der Region." Stets seien Kinder auf dem rund 4000 Quadratmeter großen Areal zu finden. Rund 80 000 Euro kostete die Sanierung des Spielplatzes, erklärt Hohn. 20 000 Euro davon wurden durch Eigenleistung gestemmt.