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Mainzer Sonderschau zeigt unbekannte Werke von Max Slevogt

Mainz. Zeichnungen, Aquarelle und Ölgemälde von einem der bedeutendsten deutschen Impressionisten, Max Slevogt, sind bald in einer Mainzer Sonderausstellung zu sehen. Die Schau vom 4. dpa

Mai bis 12. Oktober sei der erste Überblick über sein malerisches Gesamtwerk seit über 20 Jahren, teilte das Landesmuseum mit. Zu sehen seien rund 180 Werke, darunter viele noch nie öffentlich präsentierte Zeichnungen. Die Ausstellung illustriert Slevogts Schaffensperioden.

Der Künstler lebte von 1868 bis 1932. Aufgewachsen in Bayern, wohnte Slevogt in Berlin, verbrachte aber zahlreiche Sommer auf seinem Hofgut über dem pfälzischen Leinsweiler. Dort empfing er auch die anderen beiden großen deutschen Impressionisten, Max Liebermann und Lovis Corinth. Das Land Rheinland-Pfalz kaufte Bilder und den schriftlichen Nachlass von Slevogt. Die Verhandlungen mit den Erben über den Erwerb weiterer Zeichnungen stehen laut Landesmuseum vor dem Abschluss. Zudem hat der Landauer Architekt Thorsten Holch Slevogts Sommerresidenz bei Leinsweiler gekauft, um sie zu renovieren und wieder für Besucher zugänglich zu machen.