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Liebe Pfälzer, lieber 1. FC Kaiserslautern!

Liebe Lautrer, liebe Pfälzer - Ihr gehört schließlich auch in diese Aufzählung! Eigentlich müsste diese Ode an den FCK ein echter Pfälzer, in meinem Fall eine Pfälzerin, schreiben. Die bin ich zwar nicht. Als Sportfan, dessen Herz an den Clubs der ostdeutschen Heimat hängt, kann ich aber ein Stück weit nachempfinden, wie es sein muss, die Erstklassigkeit wieder zu erreichen

Liebe Lautrer, liebe Pfälzer - Ihr gehört schließlich auch in diese Aufzählung! Eigentlich müsste diese Ode an den FCK ein echter Pfälzer, in meinem Fall eine Pfälzerin, schreiben. Die bin ich zwar nicht. Als Sportfan, dessen Herz an den Clubs der ostdeutschen Heimat hängt, kann ich aber ein Stück weit nachempfinden, wie es sein muss, die Erstklassigkeit wieder zu erreichen. Wenn die Gegner wieder Bayern München, Werder Bremen, Schalke 05 oder Borussia Dortmund heißen. Den Verlust der Berliner Hertha könnt Ihr da sicher verschmerzen. Es muss ein wirklich erhabenes Gefühl sein, wieder zu den Großen im Fußballgeschäft zu gehören. In der Pfalz warst Du, lieber FCK, ja immer die Nummer eins. Und auch Ihr, liebe Pfälzer, habt ja bewiesen: Liebe kennt keine Liga (in Anlehnung an den 1. FC Saarbrücken aus der saarländischen Nachbarschaft). Das ist nicht bei jedem Verein selbstverständlich, aber hier in der Pfalz ist es Tradition. Ein Pfälzer ist eben FCK-Fan, quasi durch Geburt. Der Aufstieg ist perfekt, die Meisterschale zum Greifen nahe. Und diesen Sonntag wird in Kaiserslautern groß gefeiert. Doch lieber FCK, liebe Pfälzer - auch wenn ich kein Spielverderber sein will -, bewahrt Euch dieses Hochgefühl des Aufstiegs. Denn es wird nicht sehr lange halten. In der nächsten Saison wartet die Erste Bundesliga. Die Roten Teufel müssen sich dann neu beweisen, was keinesfalls einfach sein wird. Doch Ihr seid weiter mit Herzblut dabei, auch wenn das Herz einmal bluten sollte.