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Länger gemeinsam lernen

Die Musikgruppe der Schule hat bereits öfters ihr Können bewiesen. Foto: pm/Erich Schwarz
Die Musikgruppe der Schule hat bereits öfters ihr Können bewiesen. Foto: pm/Erich Schwarz
Zweibrücken. "Länger gemeinsam lernen" ist das Merkmal der integrativen Form der neuen Realschulen plus, erklärt die Leiterin der Hauptschule Mitte, Rita Sutter-Deßloch. Im August startet die Herzog-Wolfgang-Realschule plus (HWRS +) in integrativer Form in den Gebäuden der jetzigen Hauptschulen West (Mozartstraße), Mitte (Wackenstraße) und Nord (Hofenfelsstraße) Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. "Länger gemeinsam lernen" ist das Merkmal der integrativen Form der neuen Realschulen plus, erklärt die Leiterin der Hauptschule Mitte, Rita Sutter-Deßloch. Im August startet die Herzog-Wolfgang-Realschule plus (HWRS +) in integrativer Form in den Gebäuden der jetzigen Hauptschulen West (Mozartstraße), Mitte (Wackenstraße) und Nord (Hofenfelsstraße).Die fünften Klassen beginnen am Standort Mozartstraße. Daher finden dort die Anmeldungen statt in den Wochen vom 13. bis 17. Februar und vom 22. bis 24. Februar jeweils von acht bis zwölf und von 14 bis 16 Uhr. Die fünften bis siebten Klassen der HWRS werden im Gebäude an der Mozartstraße und die achten bis zehnten Klassen an der Wackenstraße unterrichtet. Nach Auskunft von Sutter-Deßloch bleiben die bestehenden Klassen in den Standorten erhalten. Deshalb wird das Gebäude an der Hofenfelsstraße "noch maximal drei Jahre" (Schulleiter Thomas Trier) genutzt.

Was bedeutet "länger gemeinsam lernen?" "Das gemeinsame Lernen wird in der Realschule in integrativer Form nach der Orientierungsstufe in der fünften und sechsten Klasse ein Jahr weitergeführt", erklärt Sutter-Deßloch. Der Unterricht erfolgt weiter im gemeinsamen Klassenverbund. Erst nach der siebten Klasse werden abschlussbezogene Klassen gebildet. Auch die HWRS führt zum "qualifizierten Sekundarabschluss I" beziehungsweise "Abschluss der Berufsreife". Zum Konzept der HWRS gehört das berufsorientierte Profil mit Betriebserkundigungen, Praktika und dem Computerführerschein. Doch daneben bietet die Herzog-Wolfgang-Realschule plus auch die Besonderheiten der bisherigen Hauptschulen. Die Hauptschule Mitte zeichnet sich als Schwerpunktschule aus, bei der behinderte und nichtbehinderte gemeinsam lernen. "Diese erfolgreiche Arbeit wollen wir auch in der neuen Schulform fortsetzen", betont Sutter-Deßloch.

Die Hauptschule Mitte ist seit einem Jahrzehnt Ganztagsschule. Eine Vielfalt an pädagogischen Hilfen wie Hausaufgaben unter professioneller Anleitung, soziales Lernen oder Arbeitsgemeinschaften von Reiten, Klettern bis zur Schulband werden offeriert. Zur Ganztagsschule gehört auch ein warmes Mittagessen an vier Tagen, das an allen Standorten angeboten wird.