| 20:20 Uhr

Kuscheln mit Kaninchen

Kinder aus dem Caritas-Förderkindergarten Haus Sonne bei den Tieren vom Kleintierzuchtverein. Foto: Margarete Lehmann
Kinder aus dem Caritas-Förderkindergarten Haus Sonne bei den Tieren vom Kleintierzuchtverein. Foto: Margarete Lehmann
Zweibrücken. Die Kinder des Caritas-Kindergartens Haus Sonne freuen sich schon jedes Jahr auf den Besuch des Kleintierzuchtvereins Zweibrücken, denn sie lieben es, mit den putzigen Tieren zu kuscheln. Hasen oder Kaninchen und Meerschweinchen sind die Favoriten unter den Kuscheltieren

Zweibrücken. Die Kinder des Caritas-Kindergartens Haus Sonne freuen sich schon jedes Jahr auf den Besuch des Kleintierzuchtvereins Zweibrücken, denn sie lieben es, mit den putzigen Tieren zu kuscheln. Hasen oder Kaninchen und Meerschweinchen sind die Favoriten unter den Kuscheltieren.Daniela hebt gleich ein Kaninchen hoch in ihre Arme, drückt es fest an sich und läuft mit ihm ein paar Runden auf dem Rasen, andere Kinder lässt sie nicht an sich heran. Sie ist selig, spricht aber nicht. Ein großer Hahn entwischt, will nicht in den Käfig, rennt umher, schließlich wird er mit einem Kescher eingefangen. Er ist ein "Stolzer Italiener" - so heißt die Rasse.

Kleine Küken, acht Tage alt, sitzen auf einem Heizkissen. Die Kinder scharen sich drumherum, finden sie süß, nehmen sie auch schon mal vorsichtig in die Hände. "Daneben Marane, nicht Warane, Hühner in Schwarz. Sie legen dunkelbraune Eier, da muss man zu Ostern nicht mehr färben", sagt Vorsitzender Heinz Molter. Auf dem Rasen sitzen in einem weitläufigen Käfig silbergraue Kaninchen und braune Meerschweinchen. Allein mümmelt ganz ruhig eine hochschwangere Deutsche Riesin, schon preisgekrönt. Die Kinder stehen bewundernd im Kreis, "streicheln ist so schön", sagt Jessica. Kindergartenleiterin Martha Dörr sagt: "Wir haben jetzt auch eine Katze im Haus, sie ist zugelaufen, sie hat es gut bei uns". Gerhard Müller, Spartenleiter Geflügel, streichelt seine Riesin, sein ganzer Stolz. Die Kinder mögen sie auch.

Der Kindergarten ist zurzeit ausgebucht: 31 Kinder besuchen ihn, unter ihnen 21 Beeinträchtigte. Es gibt zwei heilpädagogische und eine integrative Gruppe, personell ist der Kiga gut mit Fachkräften besetzt. "In einem Regelkindergarten könnten diese Mädchen und Jungen nicht ausreichend gefördert werden", sagen die Verantwortlichen. Zum Abschluss des Besuchs bekommen die Kinder Ostereier und Osterhasen geschenkt. Da ist die Freude gleich noch größer. fro