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Kubin-Ausstellung im Kollwitz-Museum bis Januar verlängert

Köln. Wegen des regen Besucherinteresses hat das Käthe Kollwitz Museum in Köln jetzt die Laufzeit der Ausstellung über den böhmischen Künstler Alfred Kubin (1877-1959) verlängert. Die Schau "Nebenwelten", die ursprünglich nur bis zum 4. Dezember laufen sollte, ist jetzt bis zum 8. Januar kommenden Jahres zu sehen, hieß es in einer gestern veröffentlichten Mitteilung des Museums

Köln. Wegen des regen Besucherinteresses hat das Käthe Kollwitz Museum in Köln jetzt die Laufzeit der Ausstellung über den böhmischen Künstler Alfred Kubin (1877-1959) verlängert. Die Schau "Nebenwelten", die ursprünglich nur bis zum 4. Dezember laufen sollte, ist jetzt bis zum 8. Januar kommenden Jahres zu sehen, hieß es in einer gestern veröffentlichten Mitteilung des Museums. Zu sehen sind rund 130 Feder- und Bleistiftzeichnungen, Aquarelle und Lithographien von Kubin.Die Sonderausstellung zeigt nach Museumsangaben Werke aus allen Schaffensphasen des Gründungsmitglieds der Künstlergruppe "Der Blaue Reiter". Im Mittelpunkt stünden Zeichnungen aus dem mystisch-dämonischen Frühwerk Kubins, in dem er Mischwesen in alptraumhafter Dunkelheit darstellt. Zu sehen seien auch Arbeiten, die nach literarischen Vorlagen etwa von Franz Kafka und von Annette von Droste-Hülshoff entstanden. Die Spannweite der Ausstellung reiche von populären Motiven wie Waldgeistern und Kobolden über Traumwelten bis hin zu düster-metaphorischen Darstellungen menschlicher Vergänglichkeit.

Alfred Kubin wurde 1877 im damaligen Nordböhmen geboren, studierte zunächst an einer privaten Münchner Malschule und wechselte dann 1899 an die Königliche Akademie in das Fach Malerei. Er brach das Studium jedoch bald wieder ab und zog nach Zwickledt bei Wernstein am Inn, wo er bis zu seinem Tod 1959 lebte und arbeitete. Sein endgültiger Durchbruch gelang dem Künstler 1909 mit der Veröffentlichung seines einzigen Romans, der fantastischen Erzählung "Die andere Seite". epd