| 22:27 Uhr

Knochenbrüche und Herzinfarkte standen auf dem Lehrplan

Die Helferinnen und Helfer der Malteser nach ihrer Prüfung mit Lehrgangsleiter Gerhard Maurer (2. v. r.). Foto: Malteser Hilfsdienst
Die Helferinnen und Helfer der Malteser nach ihrer Prüfung mit Lehrgangsleiter Gerhard Maurer (2. v. r.). Foto: Malteser Hilfsdienst
Homburg. 16 Einsatzsanitäter, darunter Helfer der Malteser Gliederungen in Kaiserslautern, Weilerbach, Pirmasens und Homburg, haben jetzt bei den Maltesern in Homburg ihre Prüfung bestanden

Homburg. 16 Einsatzsanitäter, darunter Helfer der Malteser Gliederungen in Kaiserslautern, Weilerbach, Pirmasens und Homburg, haben jetzt bei den Maltesern in Homburg ihre Prüfung bestanden. "Die Einsatzsanitäter-Ausbildung ist eine Vorstufe zur Ausbildung für den Rettungsdienst", erklärt Gerhard Maurer, Lehrgangsleiter für die insgesamt fünf Wochenenden, in denen die ehrenamtlichen Helfer für ihre Prüfung gepaukt haben. Inhalt der Ausbildung sind alle Arten von Notfällen, von Knochenbrüchen über Brandverletzungen bis hin zu Kreislaufschwächen und Herzinfarkt: Auf den Sanitätsdienst sind die Helfer nun gut vorbereitet.Zur Prüfung gehört ein theoretischer Teil, in dem die Helfer Fachwissen unter Beweis stellen müssen. Gefragt wird beispielsweise "Wie funktioniert das Herz-Kreislaufsystem?" Oder: "Welche Maßnahmen sind bei einem Schock erforderlich?" Nach dem theoretischen Test absolvierten die Helfer noch eine praktische Ausgabe: Verletztendarsteller stellten einen Notfall dar und die Prüflinge waren in Zweierteams gefordert, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. "Vor allem die praktische Prüfung zeigt, ob die Helferinnen und Helfer bei einem Sanitätsdienst den Aufgaben gewachsen sind", erklärt Gerhard Maurer. "Jeder Notfall ist anders und unsere Helferinnen und Helfer müssen beim Sanitätsdienst die Situation schnell einschätzen können."

Ebenfalls freuen können sich die Malteser in Homburg über ein neues Fahrzeug. Dieses steht dem Verein zur Verfügung für Sanitätsdienste als Mannschaftswagen und zum Transport für Organspenden, hieß es in einer Mitteilung weiter. red