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Kleiner Kreisel bremst die Raser aus

Lambsborn. Die Einführung der wiederkehrenden Beiträge hat sich in Lambsborn bewährt. Nachdem als erstes Projekt die Straße "Am Fehrborn" ausgebaut wurde, ist nun auch die grundlegende Sanierung der Ringstraße beendet. nob

Prunkstück dort ist nun ein großer Verkehrskreisel mit einem Durchmesser von sechs Metern, der die Geschwindigkeit in dem Wohngebiet deutlich drosseln soll. "Der Platz ist mit dem Kreisel auch aufgewertet", nennt Ortsbürgermeister Rudi Molter einen weiteren Vorteil dieses Bauprojektes. Die Fläche kann von den Fahrzeugen notfalls auch befahren werden, so dass auch Laster die Straße gut passieren könnten. Insgesamt hat der Verkehrskreisel 350 000 Euro gekostet. Im Plan sei nun der Ausbau der Hofstraße vorgesehen. Danach müsse der Gemeinderat noch über das weitere Vorgehen in Sachen Straßensanierung entscheiden.

In Lambsborn wird derzeit eine innerörtliche Flurbereinigung durchgeführt. "Die Planung ist jetzt abgeschlossen", berichtet Molter. Jetzt werde ein Termin für Wünsche der Eigentümer festgelegt. Bei der Flurbereinigung geht es darum, Leerstände im Ortskern zu verringern und Zuwegungen zu verbessern. Durch die Zusammenlegung von Grundstücken könnten auch Baulücken beseitigt werden. Zurzeit gebe es im Dorf lediglich noch drei Baugrundstücke. Das soll sich nach Vorstellung des Ortsbürgermeisters ändern. So hat er auch noch ein kleines Baugebiet fest im Blick. Dieses soll in "kleinen Schritten" erschlossen werden. Geplant seien am Kirchberg sechs bis acht Bauplätze. Selbstverständlich gelte es dabei, die demografische Entwicklung Lambsborns zu beachten.