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Klaus Florian Vogt ist der neue Lohengrin an der Deutschen Oper

Berlin. Nach 20 Jahren ist Richard Wagners romantische Oper "Lohengrin" an der Deutschen Oper Berlin wieder in einer Neuinszenierung zu erleben. Die Regie der Premiere gestern übernahm Kasper Holten, der auch Intendant des Londoner Covent Garden ist

Berlin. Nach 20 Jahren ist Richard Wagners romantische Oper "Lohengrin" an der Deutschen Oper Berlin wieder in einer Neuinszenierung zu erleben. Die Regie der Premiere gestern übernahm Kasper Holten, der auch Intendant des Londoner Covent Garden ist. Holten hatte unter anderem als Regisseur mit Wagners "Ring des Nibelungen" in Kopenhagen international für Aufmerksamkeit gesorgt. Für die Rolle des Lohengrin gab es eine spektakuläre Umbesetzung: Der in dieser Rolle gefeierte Tenor Klaus Florian Vogt wird nun damit auch an der Deutschen Oper präsent sein. Zuletzt war er bei den Bayreuther Festspielen für seine Paraderolle gefeiert worden. Seine Braut Elsa von Brabant ist die renommierte Wagner-Sopranistin Ricarda Merbeth. Die im vergangenen Sommer in Bayreuth gefeierte Ortrud, Petra Lang, wird diese Rolle nun in Berlin singen. Die letzte Neuinszenierung des "Lohengrin" an dem größten der drei Berliner Opernhäuser stammte von Götz Friedrich und feierte 1990 Premiere. dapdFoto: Carstensen/dpa