| 12:01 Uhr

Wehr im Einsatz
Wehrleute rückten mit schwerem Atemschutz vor

 Zu einem Kellerbrand in die Beethovenstraße nach Ommersheim wurden die Feuerwehren aus der Gemeinde Mandelbachtal am Donnerstag alarmiert.
Zu einem Kellerbrand in die Beethovenstraße nach Ommersheim wurden die Feuerwehren aus der Gemeinde Mandelbachtal am Donnerstag alarmiert. FOTO: Max Usner/Wehr
Ommersheim. Ein Kellerbrand in einem Wohnhaus in Ommersheim beschäftigte am Donnerstag die Feuerwehr Mandelbachtal. ert

Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Ommersheim ist am Donnerstag ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich entstanden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Wie Mandelbachtals Wehrsprecher Michael Abel mitteilt, wurde die Feuerwehr gegen 15 Uhr zu einem Kellerbrand in die Beethovenstraße alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einheiten des Löschbezirkes Ommersheim war der Rollladen des Kellerfensters verbrannt und die Glasscheibe zerborsten. Zunächst versuchten sich die Einsatzkräfte über die Hauseingangstür Zugang zum Brand zu verschaffen. Beim Betreten des Hauses kam es jedoch zu einer Durchzündung, so dass zunächst durch ein Löschangriff von außen die Temperatur gesenkt werden musste. Beim anschließenden Innenangriff waren insgesamt acht Trupps der Wehr mit schwerem Atemschutz im Einsatz, um den Brand in dem Kellerraum zu löschen. Parallel wurde mit zwei Überdrucklüftern das Gebäude belüftet und rauchfrei gemacht. Aufgrund der Tatsache, dass im Haus viele Zwischentüren offen standen, breitete sich kontaminierter Brandrauch im gesamten Gebäude aus. Das Gebäude ist unbewohnbar und wurde durch den Energieversorger stromlos geschaltet. Wie Abel weiter mitteilt, waren an dem rund drei Stunden andauernden Einsatz die Löschbezirke Ommersheim, Ormesheim, Heckendalheim, Erfweiler-Ehlingen und Wittersheim mit rund 50 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen ibeteiligt. Außerdem war der Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehr Blieskastel, Einheiten des Rettungsdienstes aus Erfweiler-Ehlingen und Sulzbach, Beamte der Polizeiinspektion Homburg, die Pfalzwerke und der Bauhof der Gemeinde vor Ort.