Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Kandidatinnen für „LiBeraturpreis“ 2015 stehen fest

Frankfurt/Main. epd

Die acht Kandidatinnen für den "LiBeraturpreis" 2015 kommen aus Israel, Nigeria , Malaysia , Ruanda , Simbabwe, Indien und Argentinien. Die Gewinnerin werde von den rund 1500 Mitgliedern der Weltliteraturgesellschaft Litprom ermittelt, die bis zum 31. Mai ihre Stimme abgeben könnten, teilte Geschäftsleiterin Anita Djafari am Freitag in Frankfurt am Main mit. Der mit 3000 Euro dotierte Preis werde auf der Frankfurter Buchmesse vom 14. bis 18. Oktober verliehen. Im vergangenen Jahr wurde die saudi-arabische Schriftstellerin Raja Alem für ihren Mekka-Roman "Das Halsband der Tauben" ausgezeichnet.

Nominiert sind in diesem Jahr Shani Boianjiu (Israel) mit "Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst" (Kiepenheuer & Witsch), Chimamanda Ngozi Adichie (Nigeria /USA) mit "Americanah" (S. Fischer), Madeleine Thien (Kanada/Malaysia /China) mit "Flüchtige Seelen" (Luchterhand) und Scholastique Mukasonga (Ruanda /Frankreich) mit "Die heilige Jungfrau vom Nil" (Wunderhorn). Weiterhin stehen zur Wahl NoViolet Bulawayo (Simbabwe/USA) mit "Wir brauchen neue Namen" (Suhrkamp), Meena Kandasamy (Indien) mit "Fräulein Militanz" (Wunderhorn), Lola Shoneyin (Nigeria ) mit "Die geheimen Leben der Frauen des Baba Segi" (Edition Büchergilde) sowie María Inés Krimer (Argentinien) mit "Sangre Kosher" (Diaphanes).

Die Auszeichnung wurde im Jahr 1987 von der "Initiative LiBeraturpreis" ins Leben gerufen. Seit 2013 wird sie von Litprom und dem "Anderen Literaturklub" vergeben.

Mit der Auszeichnung wird in jedem Jahr eine Schriftstellerin aus Afrika, Asien oder Lateinamerika geehrt. Durch den Preis sollen Frauen eine größere Aufmerksamkeit im Literaturbetrieb erhalten.