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Wehr-Jubiläum
Auf diese junge Truppe ist stets Verlass

 Die Jubiläums-Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Peppenkum-Utweiler mit: Löschbezirksführer Ralf Weinmann (4. von rechts), dem Jugendfeuerwehr-Beauftragten Manuel Schnöder (3. von links) und dem Gemeindejugendfeuerwehr-Beauftragten Matthias Motsch (Zweiter von links).
Die Jubiläums-Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Peppenkum-Utweiler mit: Löschbezirksführer Ralf Weinmann (4. von rechts), dem Jugendfeuerwehr-Beauftragten Manuel Schnöder (3. von links) und dem Gemeindejugendfeuerwehr-Beauftragten Matthias Motsch (Zweiter von links). FOTO: Wolfgang Degott
Peppenkum/Utweiler. Jugendfeuerwehr Peppenkum-Utweiler feiert 35-jähriges Bestehen. Jubiläumsfete mit Wettkämpfen.  Von Wolfgang Degott

Mit ihren 35 Jahren – das Jubiläum konnte jetzt gefeiert werden – gehört die Jugendfeuerwehr Peppenkum-Utweiler zu den älteren in der Gemeinde Gersheim. Unter der Regie von Löschbezirksführer Karl-Heinz Kleinhans und dem damaligen Wehrführer wurde die Nachwuchswehr im Jahr 1984 aus der Taufe gehoben. Erste Jugendwarte waren Fritz Hartz und Edmund Bubel, mit über 20 Jahren Christoph Sandmeier der am längsten Amtierende.

Derzeit gehören der Jugendwehr vier Mädchen und elf Jungs an. Seit zwei Jahren wird sie von Manuel Schnöder und seinem Stellvertreter, Benedikt Schmidt, geführt. Jugendgruppensprecher für die Zehn- bis 18-Jährigen ist Toni Krämer. In einer Feierstunde betonte Löschbezirksführer Ralf Weinmann, dass in der Ausbildung jede Menge Arbeit steckt, die von wenigen Betreuern das Jahr über mit großem Engagement erledigt werde. So seien Berufsfeuerwehrtage, Zeltlager auf dem Bolzplatz, aber auch die Teilnahme am Zeltlager der Gemeinde-Jugendfeuerwehr feste Bestandteile – neben der technischen Ausbildung. Lobenswert sei auch, dass beispielsweise durch die Tannenbaum-Aktion zugunsten krebskranker Kinder auch die soziale Komponente mit einfließe. Manuel Schnöder dankte seinen Helfern, aber auch seinen Vorgängern für die gute Arbeit. Der Gemeindejugendfeuerwehr-Beauftragte Matthias Motsch lobte die neuen Wege, die unter Schnöders Leitung gegangen werden, dass in den Übungen viel Spiel, Spaß und Spannung eingebaut werde. Dass auch vier Jugendliche in die aktive Wehr übernommen werden können zeige, dass die gute Arbeit Früchte trage. Dass vor 35 Jahren die Verantwortlichen sich entschlossen hatten, einen Unterbau für die aktive Wehr zu schaffen, habe von großer Weitsicht gezeugt. Derzeit stammten 80 Prozent aller Wehrangehörigen der Gemeinde Gersheim aus der Jugendwehr, so Wehrführer Stefan Lugenbiel. Er zeigte sich auch erfreut darüber, dass es damit gelungen sei, in allen Dörfern eine Wehr aufrecht zu erhalten.

Die Entwicklungen der Jugendfeuerwehren im Kreis zeige in den letzten Jahren ein leichtes Plus, so Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner. Andreas Wack, stellvertretender Ortsvorsteher und auch langjähriger Jugendwart rief dazu auf, bei der Arbeit nicht zu erlahmen, weiter am Ball zu bleiben und damit den Feuerwehr-Standort zu sichern.



Das Jubiläumsfest, das unter der Schirmherrschaft des Marketing-Leiters der Energis GmbH, Jochen Strobel, stand, wurde mit einem Wettbewerb der Jugendfeuerwehren abgerundet.

Nach Wettspielen, deren Konzeption von Manuel Schnöder, Ralf Weinmann und Hans-Jürgen Sandmeier erstellt worden war, holte sich die Gruppe von Kirrberg I den Siegerkranz. Dahinter platzierten sich Rubenheim I, Herbitzheim, Peppenkum-Utweiler und eine Kombination zwischen Reinheim und Herbitzheim.

Insgesamt nahmen an dem Wettkampf rund 60 junge Leute teil.