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Intercity rast in Wildschweinrotte

Trier. Ein Intercity ist am Sonntagabend auf der linksrheinischen Bahnstrecke zwischen Rhens und Boppard in eine Rotte Wildschweine gefahren. Trotz Schnellbremsung konnte der Lokführer den Schnellzug nicht mehr rechtzeitig stoppen, so dass drei Tiere getötet wurden, teilte die Bundespolizei in Trier mit. Nach dem Wildunfall musste der Zug mit einer Ersatzlok weiterfahren

Trier. Ein Intercity ist am Sonntagabend auf der linksrheinischen Bahnstrecke zwischen Rhens und Boppard in eine Rotte Wildschweine gefahren. Trotz Schnellbremsung konnte der Lokführer den Schnellzug nicht mehr rechtzeitig stoppen, so dass drei Tiere getötet wurden, teilte die Bundespolizei in Trier mit. Nach dem Wildunfall musste der Zug mit einer Ersatzlok weiterfahren. Die Strecke war für gut zwei Stunden gesperrt: Drei Züge fielen teilweise aus, vier wurden umgeleitet. Insgesamt hatten 28 Züge im Durchschnitt 40 Minuten Verspätung. An der Lokomotive entstand ein Schaden in noch unbekannter Höhe. Verletzt wurde niemand. Kreuzende Wildschweine haben auch auf der Autobahn A1 bei Schweich (Kreis Trier-Saarburg) in der Nacht zu Montag zwei Verkehrsunfälle verursacht. Einmal sei ein Auto, ein anderes Mal ein Lastwagen gegen die Tiere geprallt. dpa