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Industrie sorgte für den Aufstieg Niederauerbachs

Über die Region hinaus wird der Name Niederauerbach mit seiner Kaserne verbunden, die 1938 gebaut wurde. „Der Kontakt zur Bundeswehr ist gut“, unterstreicht Thorsten Gries, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Vereine und Verbände, dass die Soldaten auch heute noch bei der Bevölkerung einen hohen Stellenwert genießen. nob

Auch die bekannte Moderatorin Barbara Schöneberger hat Wurzeln in Niederauerbach. So war sie als Kind oft während der Ferien bei ihrer hier lebenden Großmutter.

Legendär ist das Gasthaus Sutter, das bei vielen Einwohnern schöne Erinnerungen weckt. So gab es in dem Wirtshaus, in dem die Arbeitsgemeinschaft gegründet wurde, sogar einmal Boxkämpfe. Das Haus wurde um die Jahrhundertwende eröffnet und diente im Laufe der Jahre den Vereinen im Dorf als Veranstaltungsort. In unmittelbarer Nähe befand sich der alte Sportplatz, der aber in den fünfziger Jahren der Bundesstraße B 10 weichen musste.

Niederauerbach war viele Jahre von der Industrie geprägt. Neben der Schuhfabrik Dorndorf waren das die Gießerei Buchholz und die Ziegelei Weppler, die nach einem Großbrand in den sechziger Jahren nicht wieder in Betrieb genommen wurde. Das weitläufige Gelände ist bis heute ungenutzt. Aus Dorndorf - die Fabrik wurde 2003 geschlossen - ist ein Gewerbepark entstanden. Dem Nachwuchs wird in Niederauerbach eine große Bedeutung eingeräumt. Kein Wunder, dass in diesem Frühjahr auch der frisch sanierte Spielplatz in der Carl-Pöhlmann-Straße wieder eröffnet wird. Neben dem Austausch der Geräte können sich hier die Knirpse auch auf ein Wasserspiel und ein Klettergerüst freuen.