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Immer mehr Wanderer legen in Oberauerbach eine Rast ein

Oberauerbach. Roland Puder genießt das Leben in Oberauerbach. "Ich bin ein richtiger Naturmensch", erklärt der Zweibrücker Unternehmer. So gebe es rund um den Ort herrliche Wander- und Fahrradwege. Die fünf Rundwanderwege mit Längen zwischen 3,5 und 19 Kilometern führten an herrlichen Wiesen und Wäldern vorbei, wo die Spaziergänger seltene Pflanzen und Tiere bewundern können

Oberauerbach. Roland Puder genießt das Leben in Oberauerbach. "Ich bin ein richtiger Naturmensch", erklärt der Zweibrücker Unternehmer. So gebe es rund um den Ort herrliche Wander- und Fahrradwege. Die fünf Rundwanderwege mit Längen zwischen 3,5 und 19 Kilometern führten an herrlichen Wiesen und Wäldern vorbei, wo die Spaziergänger seltene Pflanzen und Tiere bewundern können. Eine schöne Strecke führt nach Großbundenbach: Die Wanderer laufen zuerst zum "Dollen Brunnen". Es geht von der Ortsmitte durch einen schattigen Wald an einem Bach entlang, der am "Dollen Brunnen" entspringt. Diese stillgelegte Quelle versorgte noch bis vor wenigen Jahren Oberauerbach mit Trinkwasser. Nach Absprache mit dem Förster kann hier auch im Grünen gefeiert werden. Dann führt der Weg nach Großbundenbach und anschließend auf dem Meteoritenweg in das Liebestal. Erzählungen zufolge trafen sich dort früher die Frischverliebten zu einem Stelldichein. Weiter geht es am Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges vorbei nach Oberauerbach.Herrlich sei auch die Strecke nach Niederauerbach, dann weiter auf dem Rosenweg bis hin zum Campingplatz in Zweibrücken. Aber auch nach Battweiler gebe es verschiedene Wandermöglichkeiten. Was fehle, sei ein Radweg nach Niederhausen. Dieser könnte noch mehr Besucher nach Oberauerbach locken, wovon nicht zuletzt die örtliche Gastronomie profitieren würde.

Puder hat sich in diesem Zusammenhang einen Traum erfüllt und im April hier ein eigenes Lokal eröffnet. Im Restaurant "Zur alten Scheune", erwartet die Gäste eine Speisekarte mit gutbürgerlichen Gerichten. Auch übernachten kann man hier. Besonders beliebt seien die Steak-Abende, die Extra-Fischkarte an Freitagen und die zünftigen Schlachtfeste, die hier gefeiert werden. Außerdem gibt es noch einen Biergarten.

Etabliert hat sich bereits die Pizzeria, die der Sizilianer Rosario Sciascia mit seiner Familie betreibt. Der gebürtige Oberauerbacher hat vor einigen Jahren das ehemalige Gebäude der Sparkasse gekauft und darin einen Pizza-Heimservice eröffnet. Geschäftsführerin ist seine Frau. Nach und nach wurde der Heimservice zu einem schmucken Lokal mit Biergarten umgestaltet. nob