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Im Verkehr gesehen werden

 Links im Bild: Klassenlehrerin Anja Dobrani und Schulleiterin Claudia Sahner; rechts im Bild von links: Klassenlehrerin Ute Staiger, Josef Zirkel und Rudi Jetzschmann vom ADAC und von den Motorsportfreunden Schwarzbachtal. Foto: Lehmann
Links im Bild: Klassenlehrerin Anja Dobrani und Schulleiterin Claudia Sahner; rechts im Bild von links: Klassenlehrerin Ute Staiger, Josef Zirkel und Rudi Jetzschmann vom ADAC und von den Motorsportfreunden Schwarzbachtal. Foto: Lehmann
Zweibrücken. Alle 17 Minuten wird auf Deutschlands Straßen ein Kind unter 15 Jahren von einem Auto erfasst - oft nur deshalb, weil es nicht oder zu spät gesehen wird

Zweibrücken. Alle 17 Minuten wird auf Deutschlands Straßen ein Kind unter 15 Jahren von einem Auto erfasst - oft nur deshalb, weil es nicht oder zu spät gesehen wird. Die Stiftung Gelber Engel des ADAC, die Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" der Bild-Zeitung und die Deutsche Post AG haben sich daher erneut vorgenommen, alle diesjährigen Schulanfänger in Deutschland mit kostenlosen, leuchtend bunten Sicherheitswesten auszustatten. Ziel ist es, den Schulweg für die Jüngsten noch sicherer zu machen.Ende September wurden knapp 800 000 Sicherheitswesten an rund 17 000 Schulen in ganz Deutschland an die Schülerinnen und Schüler verteilt. Im Bereich des ADAC Pfalz haben 345 Schulen für rund 13 700 Schulanfänger Sicherheitswesten bestellt. Für die Schüler der Klassen 1a und 1b der Pestalozzi Grundschule in Contwig überreichte jetzt der ADAC Pfalz die Westen an die Schule. Die Kinder waren außer Rand und Band. Die Lehrerin erzählt, manche Schüler hätten letztes Jahr die Westen auch während des Unterrichts getragen, sie seien ja so schön!

Eltern sollten den Weg zur Schule mit ihren Kindern immer wieder praktisch üben und gelegentlich nachkontrollieren. Gefahrenstellen auf dem Weg sollten ausführlich besprochen werden.

Auch längere Zeit nach dem Schulanfang sollten die Eltern ihre Kinder noch begleiten. Um Gefahren auf dem Weg frühzeitig zu erkennen, hilft außerdem ein Rollentausch: Kinder bringen die Eltern zur Schule und erklären selbst die gefährlichen Stellen.



Umwege sollten in Kauf genommen werden, wenn es der Sicherheit dient. Nicht immer ist der kürzeste Schulweg auch der sicherste.

Kinder sollten immer rechtzeitig losgehen, um Fehler unter Zeitdruck zu vermeiden. red/fro