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Hornbach setzt den Weg als Fremdenverkehrsgemeinde fort

Hornbach. Die Erweiterung der Wohnmobilstellplätze, die Auszeichnung weiterer Wanderwege oder ganz aktuell 25 von Bürgern gespendete Sitzbänke in der Stadt und der Umgebung sind für den Stadtbürgermeister Reiner Hohn Beispiele, dass Hornbach auch nach der Auszeichnung den Weg des sanften Tourismus weiter beschreitet

Hornbach. Die Erweiterung der Wohnmobilstellplätze, die Auszeichnung weiterer Wanderwege oder ganz aktuell 25 von Bürgern gespendete Sitzbänke in der Stadt und der Umgebung sind für den Stadtbürgermeister Reiner Hohn Beispiele, dass Hornbach auch nach der Auszeichnung den Weg des sanften Tourismus weiter beschreitet. Vor einem Jahr kam die Wirtschaftsministerin Eveline Lemke in die Klosterstadt, um die Urkunde zur staatlich anerkannten Fremdenverkehrsgemeinde zu überreichen.Zurzeit sei man in Gesprächen mit den Nachbargemeinden, um die Wanderwege im südlichen Bereich der Verbandsgemeinde miteinander zu verbinden. Nördlich des Flughafen-Umfelds gebe es die industriell-gewerbliche Entwicklung. Im Süden den Fremdenverkehr. Hohn: "Und da erfüllt Hornbach als einziger Ort in der Verbandsgemeinde die Voraussetzungen." Deshalb beantragte Hornbach bereits 2009 die Anerkennung. Zwei Jahre später bekam die Stadt dann die Anerkennungsurkunde.

Die Wirtschaftsministerin machte in Hornbach deutlich, dass für die Anerkennung "handfest Fakten" erfüllt werden. Dazu zählen unter anderem ein Rad- und Wanderwegenetz mit einem Premiumwanderweg, der städtebauliche Gesamteindruck oder die Übernachtungszahl. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl muss Hornbach vier Prozent an Fremdenbetten vorweisen. Tatsächlich sind es neun Prozent. Die Übernachtungszahl liegt nach Auskunft Hohns weiter zwischen 12 000 und 13 000. Finanziert wird die Weiterentwicklung unter anderem durch einen Fremdenverkehrsbeitrag.

Tourismus war auch Pluspunkt der Stadt beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Vor vier Wochen qualifizierte sich Hornbach mit dem vierten Platz beim Bezirksentscheid für den Landesentscheid. Dabei wurden bei der Begründung der Umbau des Klosters zu einem Hotel vor über einem Jahrzehnt, das neue Hotelkonzept Lösch für Freunde, die Wohnmobilstellplätze sowie ein Dutzend Ferienwohnungen und Gästezimmer genannt. sf