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Hornbach bei Touristen sehr beliebt

 Das Kloster Hornbach ist weiterhin Touristen-Magnet. Foto: pma
Das Kloster Hornbach ist weiterhin Touristen-Magnet. Foto: pma
Hornbach. Die Stadt Hornbach wird bei den Touristen immer beliebter, was nicht zuletzt auch die Zahlen des Klosterhotels zeigen. Im vergangenen Jahr zählte die Familie Lösch insgesamt 12 250 Übernachtungen in ihrem Domizil. Auch Stadtbürgermeister Reiner Hohn berichtet von einem Anstieg des Fremdenverkehrs: "So ist der neu angelegte Platz für Wohnmobile stets belegt Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Rech

Hornbach. Die Stadt Hornbach wird bei den Touristen immer beliebter, was nicht zuletzt auch die Zahlen des Klosterhotels zeigen. Im vergangenen Jahr zählte die Familie Lösch insgesamt 12 250 Übernachtungen in ihrem Domizil. Auch Stadtbürgermeister Reiner Hohn berichtet von einem Anstieg des Fremdenverkehrs: "So ist der neu angelegte Platz für Wohnmobile stets belegt." Kürzlich machten sogar Italiener auf ihrer Fahrt nach Mailand in der Pirminiusstadt halt. "Wir staunten nicht schlecht, als die drei Familien zum Pizzaabend im Sportheim erschienen sind", erinnert sich Hohn. Aufgrund der großen Nachfrage soll nun der Wohnmobilplatz neben der Pirminiushalle, auf dem derzeit neun Fahrzeuge untergebracht werden können, erweitert werden. Das Areal sei besonders gut für Familien geeignet. Auf dem davor liegenden Kinderspielplatz sei immer etwas los.Auch die Ferienwohnungen sind nach Angaben des Stadtbürgermeisters gut belegt. Im Bezug zur Einwohnerzahl kann die Stadt neun Prozent an Betten vorweisen. Aber auch zahlreiche Tagestouristen würden die Klosterstadt besuchen und hier auch reichlich Geld in die Kassen der örtlichen Gastronomie spülen. "Die Vergangenheit ist unsere Zukunft", macht der Bürgermeister deutlich, dass Hornbach mit seiner Geschichte eine besondere Faszination ausübt. Nicht nur das Kloster - auch das mittelalterliche Rathaus und viele Gebäude ziehen die Besucher in die Stadt. Dazu kommt das Historama. Das Museum lädt zu einer Zeitreise durch über tausend Jahre Geschichte ein. Im August wurde Hornbach auch offiziell als Fremdenverkehrsgemeinde ausgewiesen. Außerdem ist die Stadt die Schnittstelle des pfälzischen Jakobsweges. Dieser beginnt in Speyer, führt über Elmstein und Landstuhl auf der früheren Salzstraße nach Vogelbach. Dann geht's über Kirrberg und Zweibrücken nach Hornbach, wo ein Schild an der Klostermauer die Route aufzeigt. Im Historama weist ein Stein, auf dem ein Stern eingraviert ist, auf den Pilgerweg hin. Im Hotel oder beim katholischen Pfarrer gibt es den Stempel für den Pilgerpass. Von Hornbach führt der Weg dann über Saargemünd, Herapel und St. Avold nach Metz. Neben dieser Strecke gibt es noch weitere Wander- und Radwege, von denen auch die umliegenden Dörfer profitieren würden. Ein Beispiel sei das Gasthaus Weber in Mauschbach. "Die Vergangen-

heit ist unsere Zukunft."

Bürgermeister Reiner Hohn