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Hohn setzt weiter auf Tourismus

 Hornbach bietet viele Sehenswürdigkeiten. Reiner Hohn will mit diesen den Tourismus noch stärker ankurbeln. Foto: voj/pm
Hornbach bietet viele Sehenswürdigkeiten. Reiner Hohn will mit diesen den Tourismus noch stärker ankurbeln. Foto: voj/pm
Hornbach. Die Fortführung der touristischen Entwicklung ist eines der wichtigsten Ziele der Stadt Hornbach im kommenden Jahr. Das erklärte Stadtbürgermeister Reiner Hohn im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. Im August wurde Hornbach auch offiziell als Fremdenverkehrsgemeinde ausgewiesen Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Rech

Hornbach. Die Fortführung der touristischen Entwicklung ist eines der wichtigsten Ziele der Stadt Hornbach im kommenden Jahr. Das erklärte Stadtbürgermeister Reiner Hohn im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. Im August wurde Hornbach auch offiziell als Fremdenverkehrsgemeinde ausgewiesen. "Die Vergangenheit ist unsere Zukunft", macht der Bürgermeister deutlich, dass Hornbach mit seiner Geschichte eine besondere Faszination ausübt. Nicht nur das Kloster - auch das mittelalterliche Rathaus und viele Gebäude würden die Besucher in die Stadt ziehen. Dazu kämen noch die nahegelegenen Nordvogesen. In Sachen Tourismus soll die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Südwestpfalz und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land weiter intensiviert werden. Aufgrund der großen Nachfrage soll nun der Wohnmobilplatz neben der Pirminiushalle, auf dem derzeit neun Fahrzeuge untergebracht werden können, erweitert werden. Das Areal sei besonders gut für Familien geeignet. Auf dem davor liegenden Kinderspielplatz sei immer etwas los.Ein weiteres Projekt in 2012 ist der Rückbau der Bundesstraße 423 im Rahmen der Stadtsanierung zwischen Brücke und Kreuzung Lauerstraße/Brenschelbacher Straße. Einbezogen sind auch die Neugestaltung des Einmündungsbereiches Butterweg/Grabenstraße und das Umfeld der Hauptstraße 3. Zuerst müsse hierfür noch die Finanzierung sichergestellt werden. Auch die Gestaltung der Stadtmauer im Bereich der Felsenkeller wird fortgesetzt. Die Maßnahme ist mit dem 80-prozentigen Landeszuschuss für die Altstadtsanierung finanziert. Viele weitere Vorhaben gebe es derzeit nicht. "Wir wollen Mosaikstein für Mosaikstein setzen", erklärt Hohn. Sparsam wirtschaften sei mehr als je zuvor angesagt. So ist Hornbach auch dem kommunalen Entschuldungsfonds Rheinland-Pfalz beigetreten. Einsparpotenzial sieht Hohn vor allem bei der Verbandsgemeinde. So sollte auf einen hauptamtlichen Beigeordneten künftig verzichtet werden. Auch durch eine Streichung des Bauamtes und Kooperationen von Feuerwehren könne Geld gespart werden.

Der FDP-Politiker hält zudem die politische Ebene der Verbandsgemeinde für komplett überflüssig. Durch all diese Maßnahmen könnte die Umlage um bis zu vier Punkte gesenkt werden, erklärt Hohn. Foto: eck

"Die Vergangenheit ist unsere Zukunft."



Reiner Hohn